Mit Berufsunfähigkeitsversicherung vorsorgen – Arbeitsleistung absichern

Niemand denkt gerne daran, was passiert, wenn man durch Krankheit oder Unfall seinen Beruf nicht mehr ausüben kann. Doch statistisch gesehen wird jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Arbeitnehmer vor dem Rentenalter berufsunfähig, d.h. er kann weniger als 50% seiner bisherigen Arbeitsleistung erbringen. Gut, wer rechtzeitig eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat.

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Eine Berufsunfähigkeit tritt meist nicht durch einen Unfall ein, wie oft vermutet, sondern durch Stress, psychischen Druck, Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die staatliche Erwerbsminderungsrente ersetzt aber nur ein Drittel des Bruttoeinkommens und auch nur dann, wenn man 5 Jahre in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt hat und weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten kann – dabei spielt es keine Rolle, welcher Beruf noch ausgeübt werden kann. Selbständige genießen noch weniger Schutz. Für sie ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung unverzichtbar.

Abschluss Berufsunfähigkeitsversicherung ein langer Weg Die Berufsunfähigkeitsversicherer haben mit undurchsichtigen Konditionen einen schlechten Ruf. Es sollte bei Vertragsabschluss, das jetzige Netto-Einkommen versichert sein. Viele werden vor dem Rentenalter berufsunfähig und können weniger als 50% ihrer bisherigen Arbeitsleistung erbringen. Vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sollte man die Konditionen und die Risikoeinstufung seiner Berufsgruppe bei verschiedenen Versicherungen erfragen. Denn jede Ablehnung einer Versicherungsgesellschaft gilt als Vorbelastung und eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung rückt in weite Ferne.

Wichtige Kriterien der BU
Wichtig ist die Höhe der Versicherung – diese sollte auf keinen Fall unter dem aktuellen Nettoeinkommen liegen. Die Versicherung sollte auf die abstrakte Verweisung verzichten. Ein Indikator für Kundenfreundlichkeit und Bereitschaft im Ernstfall einzuspringen, lässt sich auch an der niedrigen Prozessquote erkennen. Der Versicherer sollte auch dann schon einspringen, wenn die Berufsunfähigkeit für 6 Monate von einem Arzt attestiert wird oder rückwirkend zahlen, wenn eine Berufsunfähigkeit im Nachhinein festgestellt wurde. Auch sollte der Versicherte seinen Schutz in einem bestimmten Rahmen nachträglich ohne weitere Gesundheitsprüfung erweitern können.

Vorsorgen mit Berufsunfähigkeitsversicherung
Im Antrag sollten alle Erkrankungen, die erfragt werden, genannt werden, denn Lücken können später zu einem Vertragsrücktritt der Versicherung führen. Erkrankungen, nach denen nicht gefragt wird, brauchen auch nicht aufgeführt zu werden. Bestenfalls läuft der Vertrag mit Beginn des Rentenalters aus. Wer das nicht zahlen will oder kann, sollte zumindest bis zum 60. Lebensjahr Beiträge einzahlen, damit der Versicherer bis zum Ende der vereinbarten Leistungsdauer auszahlt. Bei Abschluss der Versicherung lohnt es sich, den Tarif genau zu prüfen, damit auch die gewünschten Konditionen im Vertrag enthalten sind.


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