Versicherung

Meinung zur Gesundheitsreform und der privaten Krankenversicherung 2007

Ende der Gesundheitsreform und Ende der großen Koalition. Dies könnte bald so sein, und es würde kaum jemand stören.

Die Gesundheitsreform, ob es um die gesetzlichen Kassen oder der privaten Krankenversicherung geht, spaltet die große Koalition.
Am Ende könnte das Scheitern der Gesundheitsreform stehen und auch das Ende der Koalition, die ja die Reform als eminent wichtig eingestuft hat.
Was in letzter Zeit an Informationen über die Eckpunkt der Gesundheitsreform an die Öffentlichkeit gelang, war für mich alles andere als durchdacht.
Die Einführung des Gesundheitsfonds und dabei die Zentralisierung des Beitragseinzugs sowie der Zusatzbeitrag gehen für mich alle in die Richtung der Verstaatlichung.
Der privaten Krankenversicherung werden Dinge aufgedrückt, wie die Mitnahme der Altersrückstellungen, allerdings nur für den Basistarif und auch die Öffnung für alle Bundesbürger. Zuletzt war noch die Rede davon, alle die nicht versichert sind, in den Basistarif bei der privaten Krankenversicherung zu stecken.
Dies so durchgesetzt bedeutet auf Dauer das Ende der privaten Krankenversicherungen, die ja eigentlich im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung funktioniert.
Ergo betreibt die Koalition mit dem Gesundheitsfonds und dem zerstören eines eigentlich funktionierenden Systems ein Chaos sondergleichen.
Im Grunde sollte man froh sein, dass die so genannten Landesfürsten der CDU ihren Mund aufmachten und das ganze in Frage stellen. Es könnte das Ende der Gesundheitsreform bedeuten und wohl auch das Ende der Koalition.

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Beides wäre kein großer Verlust, zumindest ist dass meine Meinung. Wenn ich lese, dass bei der Arbeitsgruppe der Gesundheitsreform, die Experten der Union denen der SPD nicht gewachsen waren, übersetzt für mich, nicht verstanden haben was die SPD plant, dann sollte sich allerdings die CDU auch an die eigene Nase fassen.
Es gib in unserem Land kluge Menschen, die man in so wichtige Themen für die Bundesbürger, mit einbeziehen sollte. Nicht zuletzt dass ganze Hickhack um die Eckpunkte der Gesundheitsreform, und die damit verbundenen Folgen zeigt für mich, was die Arbeitsgruppe wert ist.

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Kommentare lesen .

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  2. 11.01.07 22:45Kaeding

    Ohne durchgreifende Reform ist das gesamte Gesundheitswesen in Gefahr.
    Ich bin der Meinung:
    a) die Beitragsbemessungsgrenze muß
    erheblich angehoben werden
    b) bis zur Beitragsbemessungsgrenze
    müssen alle geldverdienenden Bürger
    (z.B.Arbeiter,Angestellte, Selb-
    ständige, Freiberufler, Beamte..)
    in die gesetzliche Kranken-
    versicherung einzahlen und können
    zusätzlich bzw. bei einem Verdienst
    über der Beitragsbemessungsgrenze
    eine private Krankenkasse wählen.
    Das wäre wirklich eine Solidargemeinschaft
    “Einer für alle, Alle für Einen!”
    Warum werden solche Vorschläge, die vielfach geäußert werden, von der Politik
    nicht aufgegriffen und ernsthaft diskutiert? Denn nur in der Form ist m.E. das Gesundheitssystem, das heute völlig veraltet ist, zu sanieren.

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