Mehr Kinder – mehr Rente

Kindererziehungszeiten führen bei den erziehenden Müttern zu einer Erhöhung der individuellen Rente. Es gilt sogar: Je mehr Kinder desto mehr Rente.

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Es ist heute noch so wie es früher einmal war. Wir sorgen für unseren Nachwuchs in deren Kindheit, dafür sind die Kinder für unser Alter zuständig. Das muss nicht emotional oder pflegerisch sein, wohl aber rententechnisch. Und damit ist nicht nur gemeint, dass die Jugend von heute unsere Rente von morgen einzahlen muss. Es meint auch, dass die Kinderzeiten bei den Müttern zu einer Erhöhung der individuellen Rente führen können. Je mehr Kinder desto mehr Rente.

Über 30.000 Euro werden angerechnet

Je mehr Kinder, desto sicherer ist das Alter der Eltern. Das ist nicht nur früher so gewesen. Und das gilt auch nicht nur für ärmere Länder als es Deutschland ist. Nein, das ist auch bei uns so. Die Kindererziehungszeit wird nämlich an die Rente der erziehenden Mütter angerechnet. Bei Kindern, die vor dem 01.01.1992 geboren sind, ist das nur ein Jahr. Sind die Mäuse danach zur Welt gekommen, werden schon drei Jahre angerechnet. Der Bund zahlt hier die Rentenbeiträge als wären die Mütter beschäftigt gewesen. Er legt dafür den durchschnittlichen Arbeitslohn eines Arbeitnehmers zu Grunde. Im Jahr 2011 betrug dieser etwas über 30.000 Euro.

Melden nicht vergessen

Es lohnt sich, die Kindererziehungszeiten beim Rentenversicherungsträger zu melden. Denn im Alter macht auch Kleinvieh Mist. Mindestens um 25 Euro erhöht sich die individuelle Rente mit jedem angerechneten Kindererziehungsjahr. Je nach Region oder Bundesland und selbstverständlich die Anzahl der Kinder erhöht sich die monatliche Rente später also deutlich. Deshalb gilt: Je mehr Kinder, desto höher die Rente.

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