Medizinische Versorgung von Ort zu Ort verschieden

Die medizinische Versorgung hängt in Deutschland wohl nicht nur an der Art der Versicherung, sondern auch an der Region in der man lebt. Das beweist eine Studie.

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Wer heute in einem kleinen Kaff in Norddeutschland zur Welt kommt, hat Glück, wenn er die ersten Lebensjahre übersteht. So sieht das zumindest die junge Mutter, die ihr Baby dort zur Welt brachte. Die Geburt war beinahe tödlich für den Säugling und auch die Monate danach, trugen wenig zu einem gesunden Aufwachsen bei. Viele Erkrankungen wurden nicht erkannt oder nicht angemessen behandelt.

Regionale Unterschiede in der Bevölkerung

Ob man diese Erfahrung verallgemeinern kann, ist natürlich fraglich. Aber, scheinbar gibt es doch tatsächlich Unterschiede in der Gesundheitsversorgung abhängig davon, in welcher Region in unserem schönen Heimatland man denn lebt. Das zeigt zumindest eine Studie, die vom Berliner IGES-Institut im Auftrag der Bertelsmann Stiftung durchgeführt wurde. Natürlich muss man bei der Bewertung der Zahlen bedenken, dass es auch regionale Unterschiede in der jeweiligen Bevölkerung gibt wie. z. B. das Alter, höhere Frauenquote u. ä. Zu denken geben die Zahlen aber dennoch.

Umziehen wegen natürlicher Geburt?

Wenn man bedenkt, dass in einigen Kreisen den Kindern achtmal häufiger die Mandeln operiert werden wie in anderen. Oder Männer ihre Prostata sechs Mal häufiger verlieren, wenn sie hier und nicht da wohnen? Da kann einem schon anders werden. Genaue Informationen zu den verschiedensten Krankheitsbildern und Regionen finden Interessierte auf der Internetseite www.faktencheck-gesundheit. de. Vielleicht muss man sich dann nochmal überlegen, ob man nicht besser umzieht, wenn man z. B. ein Kind auf natürlichem Weg gebären will.

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