Medikamente werden für Kassenpatienten immer teurer

Verschreibungspflichtige Medikamente kommen Kassenpatienten in Apotheken immer teurer zu stehen. Trotz Rezept werden pro Packung 2,50 Euro fällig, die vom Versicherten getragen werden müssen.

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Die Gesundheit, insbesondere der Gang in die Apotheke, wird für Kassenpatienten schleichend teurer. Pro Packung fallen für den Versicherten 2,50 Euro für verschreibungspflichtige Medikamente an – trotz Rezept. 2011 floss dem Deutschen Apothekerverband (DAV) zufolge dadurch eine Rekordsumme von 1,8 Milliarden in die Kassen der Kassen – das sind 4 Prozent mehr als im vorangegangenen Jahr 2010. Aber auch in den Apotheken bleibt kontinuierlich weniger hängen. Erhöhte Abschläge am Honorar der Apotheker, die sie an die Versicherungen abführen müssen, spülten im vergangenen Jahr abermals 1,2 Milliarden Euro in die Kassen der Kassen.

Zahlungsmodalitäten bei verschreibungspflichtiger Medizin

Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten trägt ein Kassenpatient 10 Prozent des Arzneimittelpreises. In der Regel beläuft sich die Zuzahlung auf mindestens fünf und maximal zehn Euro pro Rezept. Für den verbleibenden Betrag kommen die Versicherungen auf. Liegt der Preis für das Medikament allerdings unter fünf Euro bezahlt der Patient selbst. Minderjährige sind von der Zuzahlung befreit, um es den Familien leichter zu machen.

Grenzen der Belastung für Patienten

Die Grenzen der Belastung für Patienten sind definiert: Fallen mehr als zwei Prozent des Bruttoeinkommens für Arzneimittel, Praxisgebühr, den Eigenanteil für stationäre Behandlung sowie für Heilmittel oder häusliche Pflege an, kann eine komplette Zuzahlungsbefreiung beantragt werden. Bei chronisch Kranken kommt die Regelung schon bei 1 Prozent zum Zuge.

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