Masern-Impfung

Definition:  Die Masern-Impfung gehört zu den Standard-Impfungen im Kindesalter

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Leider gibt es immer noch Menschen, die denken, die Viruserkrankung Masern sei eine Bagatelle. Die Kinderkrankheit ist aber nicht zu unterschätzen, auch wenn sie in aller Regel komplikationslos ausheilt.
Bellender Husten, Bindehautentzündung und Fieber, das sind die ersten Anzeichen der Masern, neun bis 11 Tage nach der Ansteckung. Dann treten kurzfristig rote Flecken mit weißem Zentrum an der Innenseite Wangenauf.

Diagnose eindeutig wenn Ausschlag sichtbar wird Eindeutig wird die Diagnose dann, wenn der typische Ausschlag, das Masernexanthem sichtbar wird. Dieser breitet sich von der Hinterseite der Ohren über den ganzen Körper aus. Gegen die Masern kann man Kinder impfen lassen. Und das ist auch empfehlenswert. Zum Einen kann die vermeintlich harmlose Kinderkrankheit schwere Erkrankungen wie Kreislaufversagen, Lungenentzündung oder die gefürchtete Masernenzephalitis haben, zum Anderen kann das Virus auch noch Jahre später zum Tode führen. Denn es kann sich über Jahre hinweg unbemerkt z. B. im Gehirn einnisten, um dann erbarmungslos zuzuschlagen.

Ansteckung verhindern kann wichtig sein Eine Impfung ist auch wichtig, um eine Ansteckung von Kindern bzw. Erwachsenen zu verhindern, die z. B. aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden können. Die Kosten werden von den Krankenkassen übernommen. Ganz aktuell warnt die WHO wieder vor den Masern, da sie sich in ganz Europa derzeit ausbreiten. Durch eine ausreichende Impfquote, ließe sich die Krankheit dagegen ausrotten.


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