Liechtenstein mit Vorwürfen gegen deutsche Regierung

Die CD mit den brisanten Daten aus Liechtenstein hat die dortige Regierung veranlasst um sich zu schlagen und der deutschen Regierung Hehlerei vorzuwerfen.

Nach dem Liechtenstein unter Druck geraten ist wird jetzt mit Vorwürfen gegen die deutsche Regierung zurück geschlagen in dem man den deutschen Steuerbehörden im großen Stil Hehlerei vorwirft.
Der Hintergrund ist eine CD mit gestohlenen Daten für die deutsche Behörden viel Geld bezahlt haben an einen anscheinend verurteilten Rechtsbrecher.
Der jüngste Fall betrifft die LGT Treuhand AG in Liechtenstein, die unter anderem für das Einrichten von Stiftungen zuständig ist, in die auch der ehemalige Post Chef Zumwinkel wohl investiert hat.
Den Stiftungen wird in Liechtenstein eine rosige Zukunft voraus gesagt allerdings hat diese Gesellschaftsform in Deutschland den Ruf ein Instrument der Steuerhinterziehung zu sein.
Die Reaktion von Liechtenstein ist sicherlich auch mit der Befürchtung verbunden das die aktuellen Vorkommnisse einen herben Rückschlag für den Finanzplatz Liechtenstein zur Folge haben könnte.
Über den Kauf der CD mit den brisanten Daten gibt es allerdings sehr unterschiedliche Auffassungen, wie an der Reaktion des Fürstentums Liechtenstein zu sehen ist.
Anscheinend war der BND in Liechtenstein mit einem offiziellen Auftrag in dem es unter anderen um das aufspüren von Drogengelder ging und dabei sei jemand an den BND herangetreten und hat die brisanten Daten wohl angeboten, worauf der BND Rücksprache genommen hat ob die Steuerbehörden in Deutschland Interesse an diesen Daten hätten.
Der Datenklau in Liechtenstein liegt offenbar schon einige Jahre zurück und der Informant ist wohl schon im Sommer 2006 an den BND heran getreten, welche diesen Informant öfters mit Steuerfahndern aus Deutschland zusammen brachte.
Die Daten bei der LGT Treuhand AG sind wohl schon im Jahr 2002 von einem damaligen Mitarbeiter geklaut worden und von der LTG wird vermutet dass es sich bei der CD um eine Kopie der damals geklauten Daten handelt. Der damalige Datenklau wurde im Jahr 2003 angezeigt bis Mitte 2007 ist die LGT noch davon ausgegangen das die brisanten Daten nicht weiter gegeben wurde.

Die Daten haben inzwischen wohl die größte Steuerfahndung die es je in Deutschland gegeben hat eingeleitet, dabei wurde unter anderem auch die Dresdner Bank in München sowie Privatbanken durchsucht.