Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung: Leistungen der Krankenkassen

Ein Großteil der Krankenkassenleistungen ist gesetzlich vorgegeben. Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung haben einen umfassenden Behandlungsanspruch der im Leistungskatalog festgelegt ist.

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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das oberste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung der Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser und Krankenkassen in Deutschland (GKV), erstellt Richtlinien hinsichtlich des Leistungskataloges in der gesetzlichen Krankenversicherung und bestimmt, welche medizinischen Maßnahmen übernommen werden. Versicherte, die gesetzlich krankenversichert sind, haben einen Anspruch auf umfassende medizinische Versorgung. Die Leistung die erstattet werden, sollen die Gesundheit erhalten, wiederherstellen oder den Gesundheitszustand bessern.

Versicherte haben Anspruch auf Behandlung im Krankheitsfall

Zu den Leistungen, die dem Versicherten zustehen, gehören die ärztliche, zahnärztliche und psychotherapeutische Behandlung, eine Versorgung mit Arznei-, Verbands-, Heil- und Hilfsmitteln, die Krankenhausbehandlung, häusliche Krankenpflege und medizinische Rehabilitation. Daneben können Versicherungsschutz im Ausland, Übernahme der Fahrtkosten, Empfängnisverhütung, Vorsorgemaßnahmen und –untersuchungen, Impfungen und weitere Leistungen in Anspruch genommen werden. Der Leistungskatalog sieht eine ausreichende medizinische Versorgung vor.

Abrechnung erfolgt zwischen Kasse und Arzt, Krankenhaus oder Apotheke

Im Gegensatz zu der Privaten Krankenversicherung muss das Mitglied der gesetzlichen Versicherung keine Vorkasse leisten. Die Krankenkasse rechnet direkt mit dem Leistungserbringer ab. Der Patient weiß nicht, wie viel die Leistungen tatsächlich kosten, nur wenn er einen Teil davon selbst tragen muss. Der Anteil an Zuzahlungen, den der Versicherte aufbringen muss, erstreckt sich über viele Bereiche und ist in den letzten Jahren immer mehr angestiegen.


Zusatzleistungen der Kassen

Neben der gesetzlich vorgegebenen Mindestleistung, die eine Krankenkasse erbringen muss, kann sie ihren Mitgliedern Zusatzleistungen anbieten. Diese machen nur rund 5 % der Leistungen aus. Das können sein: Übernahme von alternativen Heilmethoden, Reiseimpfschutz, Hautkrebsvorsorge unter 35 Jahren und weitere freiwillige Leistungen.

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