Lebensversicherung verkaufen Werbebriefe

Ein Werbebrief an Kunden über die Rendite einer Lebensversicherung nachzudenken mit gleichzeitiger Frage nach Konsum Wünschen von Kunden hat auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen heftige Kritik hevorgerufen und dies zu Recht. Die Kündigung einer Lebensversicherung auch wenn die Lebensversicherung verkaufen möglich ist, ist immer ein Verlustgeschäft

In einem Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung werden die Sitten auf dem Zweitmarkt für Lebensversicherungen als ruppiger bezeichnet und dies nicht ohne Grund. In einer anscheinend breitangelegten Briefaktion wurden potentielle Kunden aufgefordert sich über die Rentabilität von ihrer Lebensversicherung Gedanken zu machen. In dem Massenbrief fragt Geschäftsführer Sebastian Siebert mit den Sätzen " Sie benötigen kurzfristig Geld.. oder möchten sich vielleicht einen privaten Wunsch erfüllen?âEuroÅ“ und suggeriert damit Kundenwünsche, zumindest ist dies meine Meinung. In der FAZ steht dann auch richtigerweise, dass eine solche Ansprache bedenklich ist, denn gerade Lebensversicherungen bzw. Rentenversicherungen machen eigentlich nur Sinn wenn diese durch bezahlt werden, da der Schlussüberschussanteil am Ende der Laufzeit beträchtlich ist. Bevor eine Lebensversicherung gekündigt wird oder eben verkauft wird, sollten erst andere Möglichkeiten in Betracht gezogen werden, wie schon mehrfach auf dieser Seite geschrieben. Verluste bringt es für den Kunden auch, wenn die Lebensversicherung verkauft wird. Lars Gatschke von der Verbraucherzentrale Bundesverband meinte dazu, dass es bedenklich sei, wenn ein Verkauf der Lebensversicherung wie ein Konsumentenkredit beworben wird. Die Lebensversicherung verkaufen machen die Kunden meist aus finanzieller Not und nicht um sich Dinge wie Auto oder Reisen zu leisten. Wie in der FAZ weiter zu lesen ist, sind bei einem Verkauf der Lebensversicherung zwar die Verluste auch sehr hoch, aber bei den 3 großen Aufkäufern CFI Fairpay, Cashlife und eben Policendirekt werden von 0 bis 15 Prozent mehr ausbezahlt als der Rückkaufswert bei der Versicherung und zudem bleibt der Versicherungsschutz in voller Höhe erhalten. Ausgelöst durch den Artikel in der FAZ hat sich inzwischen die Cashlife aber auch der Bundesverband für Vermögensanlagen im Zweitmarkt Lebensversicherung e.V. (BVZL) in einer Stellungnahme von solch einer Werbeaktion distanziert und diese als unethisch verurteilt. Die Policendirekt hat wohl eingelenkt und will ihr Infomaterial entsprechend abändern. Der BVZL sieht in dem Vorgehen der Policendirekt ein Fehlverhalten und dies außerhalb der Ethik des BVZL. Ebenso wird kritisiert dass der Werbebrief nicht auf korrekten Fakten beruht, sondern dass Lebensversicherungen hauptsächlich wegen Arbeitslosigkeit oder Tilgung von Schulden gekündigt werden. Artikel FAZ

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