Lebensversicherung kündigen – Steuer

Die Lebensversicherung kündigen ist eigentlich eine einfache Sache, doch es gibt Lebensversicherungen die steuerfrei sind und es gibt Police wo der Versicherungsnehmer auf den Zins und den Ertrag Steuer bezahlen muss, für den Laien ist es schwierig da einen Durchblick zu bekommen.

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Die Lebensversicherung kennt jeder Deutsche und sehr viele haben einen oder mehrere Verträge abgeschlossen und wenn Geld benötigt wird, ist das Geld aus der Lebensversicherung oft der letzte Weg um problemlos an Geld zu kommen. Doch die Kündigung der Lebensversicherung ist immer ein Verlustgeschäft, auch der Verkauf der Police ist mit Verlusten verbunden, wer allerdings seine Police stilllegen lässt wählt die beste Variante im Vergleich zum kündigen oder verkaufen.

Kündigung der Police

Die Kündigung der Police ist eine sehr einfache Geschichte, man teilt der Versicherungsgesellschaft mit zu welchem Zeitpunkt die Lebensversicherung beendet werden soll. Die Versicherungsgesellschaft ermittelt einen Rückkaufswert für die Police, die dann dem Versicherungsnehmer auf sein Konto überwiesen wird. Bei der Kündigung gibt es einen Stornoabzug und der Versicherungsnehmer verliert den Schlussüberschussanteil, der nur am Ende der Laufzeit ausbezahlt wird.

Steuer bei Kündigung – Police vor 2005 abgeschlossen

Die steuerliche Betrachtung sollte dabei nicht vergessen werden, denn bei Policen die vor 2005 abgeschlossen wurden und die nicht mindestens 12 Jahre Laufzeit haben mit einer Mindestbeitragsdauer von 5 Jahren, werden die Zinserträge besteuert. Für Altverträge die ab dem 1.4.1996 abgeschlossen wurden, gilt zudem ein Mindesttodesfallschutz von 60 Prozent der Beitragssumme. Zudem darf die Police nicht steuerschädlich für bestimmte Finanzierungszwecke abgetreten werden. Werden die Voraussetzungen erfüllt sind diese Verträge steuerfrei.

Bei Unklarheiten Fachmann fragen

So sind mindestens fünf Jahre Beiträge zu zahlen, der Vertrag muss mindestens zwölf Jahre laufen, und für ab 1. April 1996 geschlossene Verträge ist zudem ein Todesfallschutz von mindestens 60 Prozent der Beitragssumme erforderlich. Außerdem darf die Police nicht steuerschädlich für bestimmte Finanzierungszwecke eingesetzt sein.

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