Lebensversicherung für Soldaten – Versicherungsschutz

Seit kurzem wird die Lebensversicherung und der Versicherungsschutz für Soldaten die im Kriegseinsatz getötet werden heftig diskutiert.

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Der Bericht in der Bild Zeitung über die Weigerung von Versicherern den Angehörigen von im Einsatz getöteten Soldaten hat heftige Wellen geschlagen.

Erschossen – Versicherungsschutz ausgeschlossen

Wie die Welt berichtet geht es dabei nur um einen Fall, denn am 29. April ist der 21 jährige Sergej Motz in Afghanistan in einen Hinterhalt geraten und dabei erschossen worden. Der Soldat hatte nach Informationen der Welt bei Abschluss der Lebensversicherung ein Zusatzblatt unterschrieben, auf dem ausdrücklich der Versicherungsschutz bei der Teilnahme an Auslandseinsätzen ausgeschlossen ist. Bei den von Bild genannten 21 Fällen handelt es sich bei den anderen 20 Fällen um Unfallversicherungen und diese Vorfälle reichen bis ins Jahr 1999 zurück und dabei dreht es sich dann nicht nur um Einsätze in Afghanistan sondern auch um Einsätze im Kosovo.

Vorwurf zurückgewiesen

Der Vorwurf man lasse die Soldaten und ihre Familien im Stich wurde vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft zurückgewiesen. Es ist richtig dass Unfallversicherungen nicht bezahlen, bei Verletzungen die durch Kriegs- oder Bürgerkriegsereignisse unmittelbar oder mittelbar entstanden sind. Bei der Lebensversicherung wird zwischen aktivem und passivem Kriegsrisiko unterschieden und normalerweise wird von der Versicherung nur bei aktivem Kriegsrisiko die Zahlung verweigert, was bedeutet dass man eben aktiv den Gegner angreift und sich nicht nur verteidigt. In Afghanistan dürfen sich die Soldaten laut Mandat nur verteidigen. Wenn Menschen für ihr Land ihr Leben riskieren sollte man sich da was einfallen lassen, denn es gibt schon Spezialversicherungen, die solche Fälle auch abdecken können, nur sind diese teurer als normale Versicherungen aber daran sollte es nicht scheitern.

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