Lebensversicherer brechen ein

Die Lebensversicherer haben bekanntermaßen mit einer schweren Krise zu kämpfen. Die Zahlen der Neuverträge brechen ein. Die Verluste sind groß. Die Probleme sind hausgemacht Das Neugeschäft bei den Lebensversicherern läuft schleppend – eher sogar schlecht. Immer weniger Menschen schließen Neuverträge ab. Das Problem ist hausgemacht. So sieht es zumindest der Bund der Versicherten e.V.. Axel […]

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Die Lebensversicherer haben bekanntermaßen mit einer schweren Krise zu kämpfen. Die Zahlen der Neuverträge brechen ein. Die Verluste sind groß.
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Die Probleme sind hausgemacht

Das Neugeschäft bei den Lebensversicherern läuft schleppend – eher sogar schlecht. Immer weniger Menschen schließen Neuverträge ab. Das Problem ist hausgemacht. So sieht es zumindest der Bund der Versicherten e.V.. Axel Klein, der Vorstandssprecher des Vereins sieht die Ursachen für die Krise nicht in der anhaltenden Niedrigzinsphase; auch der demographische Wandel – also die viel zitierte Überalterung unserer Gesellschaft – habe keine Schuld an der Versicherungsmisere.
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An den Bedürfnissen vorbei

Der BdV e.V. ist ganz im Gegenteil der Ansicht, das es den Lebensversicherern nicht gelungen ist, Produkte für die Altersvorsorge zu konzipieren, die den Menschen Lösungswege anbieten, um ihre Sorgen und Probleme aufzufangen. Die Produkte gehen an den Verbrauchern vorbei. Die Situation entspräche eher einer Produkt- als einer Zinskrise.
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Jetzt kommt die Politik ins Spiel

Jetzt soll’s die Politik richten. Um den Versicherern aus der Krise zu helfen, soll im kommenden Jahr 2015 der Garantiezins auf 1,25 Prozent von derzeit 1,75 Prozent für Neuverträge gesenkt werden. Die so genannte Stille Reserve zwischen Alt- und Neukunden soll neu verteilt werden. Die Maßnahmen werden wohl den Versicherern gut tun, für die Verbraucher werden die Folgen wohl wirtschaftlich eher negativ spürbar sein. Vor allem Kunden, deren Versicherung in naher Zukunft fällig werden, werden betroffen sein. Jetzt Verträge zu kündigen ist den Verbrauchern aber auch nicht zu empfehlen. Bevor man als Versicherter eine Entscheidung sollte man sich bei dem Versicherungsunternehmen, dem man bisher das Vertrauen schenkte genau informieren.

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