Lebensarbeitszeitkonten – früher in Rente

Überstunden sich ausbezahlen lassen lohnt sich manchmal nicht, deshalb könnten Lebensarbeitszeitkonten eine Lösung sein um eventuell auch früher in Rente gehen zu können.

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Wer nicht erst mit 67 Jahren in Rente gehen will sollte sich mit den Lebensarbeitszeitkonten beschäftigen, sofern der Arbeitgeber mitspielt. In Firmen die produzieren und eine gute Auftragslage haben werden oft auch viel Überstunden produziert. Im Prinzip werden auf die Konten dann Arbeitszeit einbezahlt, also Überstunden werden nicht ausbezahlt sondern in ein so bezeichnetes Zeitwertkonto einbezahlt, mit dem Vorteil dass der Staat sogar Steuern und Sozialabgaben stundet.


Überstunden auszahlen lohnt sich nicht

Lässt man sich Überstunden auszahlen wissen viele dass es sich kaum lohnt, weil die Abgaben sehr hoch sind. Wenn das Geld auf den Zeitwertkonten angekommen ist erwirtschaftet es Rendite und zahlt sich eben später in Freizeit aus und man kann den Ruhestand früher genießen. Diese Zeitwertkonten sind auch für die Firmen vorteilhaft, denn diese müssen gegenüber der Auszahlung des Lohns dafür keine Sozialabgaben bezahlen. Selbst wenn der Arbeitgeber noch zusätzlich was für seine Mitarbeiter auf die Zeitwertkonten einbezahlt sind auch diese Beträge sozialabgabenfrei.

Sonderzahlungen auf Zeitwertkonten

In diese Zeitwertkonten können auch Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld fließen, die ebenso frei von Sozialabgaben sind.
Aber auch bei den Zeitwertkonten gibt es die nachgelagerte Besteuerung, wobei es in der Zeit wo es keine anderen Einkünfte gibt steuergünstig ist. Als Beispiel könnte ein Arbeitnehmer, der beginnt mit 30 Jahren in Zeitwertkonten zu bezahlen und nimmt dafür 10 Prozent seines Bruttoeinkommens hat die Möglichkeit sich dann circa 10 Jahre vor Beginn der offiziellen Rente freistellen zu lassen und muss hat keine Gehaltseinbußen.

Jährlich Gehalt umwandeln

Bei einer Beispielfirma können die Mitarbeiter jährlich zu zwei Terminen Gehalt umwandeln. Auf das Zeitwertkonto, das eine Software in der Personalabteilung verwaltet, zahlen sie Teile des Urlaubs- und des Weihnachtsgelds ein. Über die Höhe der Summe entscheiden sie selbst. Die Rendite der Zeitwertkonten liegt natürlich an der Art der Anlage, da sind sichere Anlagen möglich aber auch Anlagen mit Aktien. Nachteile der Zeitwertkonten gibt es aber auch, denn wechselt der Arbeitnehmer seinen Arbeitsplatz wird die Nachfolgefirma das Zeitwertkonto kaum übernehmen. Werden die Zeitwertkonten ausbezahlt, werden nachträglich die vollen Abgaben fällig. Wer als Unternehmer solche Zeitwertkonten seinen Mitarbeiter anbieten will, sollte sich eingehend beraten lassen, inzwischen gibt es da bei Fondsgesellschaften und auch Versicherungen Profis, die den Unternehmer dabei unterstützen.

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