LASIK-Behandlung ist meist Privatvergnügen

Bessere Sicht durch Laser-Therapie. Die moderne LASIK-Behandlung kann Brille oder Kontaktlinse ablösen. Die Kosten hierfür übernehmen die Krankenversicherer in der Regel nicht. Die Augen-Op ist ein Privatvergnügen.

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Mal ist sie in Mode, mal bietet sie Anlass für Lästereien. Die gemeine Sehhilfe, auch Brille genannt. Wer unter einer Fehlsichtigkeit leidet ist auf sie angewiesen. Sonst bleibt die Sicht verschleiert. Will man das Nasenfahrrad nicht, kann man noch auf Kontaktlinsen zurückgreifen. Die muss man sich dann allerdings ins Auge pfrimeln und das ist nicht jedermanns Sache. Aber, der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, auch nicht in der Medizin. Deshalb gibt es seit einigen Jahren die so genannte LASIK-Behandlung.

Fehlsichtigkeit vollständig beheben

Die Operation mit dem Laser kann eine Fehlsichtigkeit vollständig beheben oder zumindest deutlich verbessern. Bei der Laser-in-situ-Keratomileusis-Op steht die Hornhaut des Auges im Zentrum des Geschehens. Sie wird zum Teil abgetragen, was dann tatsächlich für klare oder klarere Sicht beim Patienten führt. Der Eingriff ist weitgehend schmerzfrei und schnell erledigt. Die vollständige Ausheilung dauert dagegen bis zu einigen Monaten. Wer sich für eine solche Operation entscheidet, sollte sich aber umfangreich informieren, denn der Erfolg hängt maßgeblich mit der Qualifikation des behandelnden Operateurs zusammen.

Nicht ganz billig

Zudem ist die LASIK-Behandlung nicht ganz bilig. In der Regel liegen die entstehenden Kosten bei 800 bis 2.000 Euro, die der Patient selbst bezahlen muss. Dabei ist es in fast allen Fällen irrelevant, ob der Schlechtseher privat oder gesetzlich versichert ist. Denn weder im Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen noch der privaten Versicherer ist der Eingriff enthalten, selbst wenn Brillen oder Kontaktlinsen für den Betroffenen zur Verbesserung der Sehfähigkeit nicht in Frage kommen. Das gilt auch für Vor- bzw. Nachuntersuchungen, die durch den Eingriff notwendig werden. Allerdings: Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel. Deshalb lohnt es sich natürlich immer, bei der eigenen Krankenversicherung nachzufragen. Insbesondere dann, wenn man eine Augen-Zusatzversicherung abgeschlossen hat.

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