Langzeitarbeitslos – Auswirkungen gesetzliche Rente

Wer Langzeitarbeitslos ist muss damit rechnen auch bei erreichen des Rentenalters mit der gesetzlichen Rente an der Armutsgrenze zu liegen.

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Langzeitarbeitslose müssen damit rechnen dass sich ihre Arbeitslosigkeit heftig auf die gesetzliche Renten auswirkt. Nur etwa jeder dritte ältere Mensch geht aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis in Renten sondern auch einer Arbeitslosigkeit vor dem Rentenalter.

Als Langzeitarbeitsloser wenig Rente

Eine Studie vom Institut für Arbeit und Qualifikation der Uni Duisburg über die Neurentner des Jahres 2007 zeigt genau diese Tendenz. Wer aus einem bestehenden Arbeitsverhältnis in Rente geht hat in der Regel knapp über 1000 Euro, wer dagegen als Langzeitarbeitsloser direkt aus der Arbeitslosigkeit in die gesetzliche Rente gewechselt hat, bekommt grade mal rund 726 Euro.

Besser als Geld vom Amt

Damit liegt die durchschnittlichen Renten der Langzeitarbeitslosen noch unter der Armutsrisikoschwelle, die laut unserer Regierung für Alleinstehende bei etwa 781 Euro liegt. Aber trotz allem ist die Rente für Langzeitarbeitslose attraktiver als das Geld vom Amt, da man nicht das Gefühl hat vom Amt abhängig zu sein.

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