Kurzzeitwohnen als Verhinderungspflege Erklärung

Das Kurzzeitwohnen ist eine Form der Verhinderungspflege. Hierbei wird die betreute Person zur Entlastung der Pflegeperson für einen bestimmten Zeitraum in eine Wohneinrichtung aufgenommen.

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Beim Kurzzeitwohnen handelt es sich um die Möglichkeit einer vorübergehenden Unterbringung in einer Wohneinrichtung. Sie ist die geeignete Form der Verhinderungspflege für Personen mit einer wesentlichen Behinderung, die von ihren Eltern oder Angehörigen aus verschiedenen Gründen vorübergehend nicht versorgt werden können oder aber ein Pflegeverhältnis vorübergehend nicht besteht.


Ziel und Aufgabe Kurzzeitwohnen

Ziele und Aufgaben des Kurzzeitwohnens sind die Sicherstellung der Betreuung und Pflege für einen begrenzten Zeitraum einschließlich der erforderlichen hauswirtschaftlichen Versorgung , Pflege, Behandlung und Förderung. Außerdem soll das Kurzzeitwohnen eine Entlastung der Pflegeperson darstellen und somit die Erhaltung der Bereitschaft zur Betreuung durch die Familie durch Entlastung der pflegenden Familienmitglieder. Kurzzeitwohnen ist zum Beispiel möglich bei geeigneten Wohnheimen in ihrer Umgebung. Schauen Sie nach einem Heim, das der Behinderung der Pflegeperson am ehesten entspricht und wählen Sie sorgfältig aus, denn die Pflegeperson soll sich ja auch wohlfühlen.

Antrag Pflegekasse

Die Wohneinrichtung stellt dann nach Abklärung des Zeitraums einen Antrag bei der Pflegekasse oder den entsprechenden Kostenträgern. Voraussetzung für eine Aufnahme ist, dass der erforderliche Hilfebedarf gewährleistet werden kann, dass ein geeigneter Wohnplatz, auch unter Berücksichtigung sozialer Gegebenheiten, vorhanden und eine Kostenübernahme durch den entsprechenden Kostenträger zudem gewährleistet ist. Bei vorhandener Einstufung in die Pflegeversicherung übernimmt die zuständige Pflegeversicherung für die Pflege- und Versorgungsleistungen 80% der Kosten. Die Restkosten können auf Antrag vom zuständigen Sozialhilfeträger oder sonstigen Kostenträger übernommen werden. Bei Personen, die nicht eingestuft sind in eine Pflegeversicherung können die Kosten beim zuständigen Sozialhilfe- oder sonstigen Kostenträger beantragt werden.


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