Krankenzusatzversicherung staatlich gefördert – Riester Modell
Kurz vor dem Ärztetag fordert der Marburger eine Krankenzusatzversicherung die staatlich gefördert nach dem Vorbild der Riester Rente.
Nach dem Vorbild der Riester Rente wird von der Ärztegewerkschaft Marburger Bund eine Krankenzusatzversicherung gefordert, die staatlich gefördert wird.
Nach Meinung des Marburger Bundes reichen schon heute die Mittel im Gesundheitsfonds nicht mehr aus um alle Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung zu finanzieren. Allerdings bleibt die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt bei ihrem Standpunkt, dass die medizinische Grundversorgung der gesetzlichen Kassen weiterhin gewährleistet sein muss und eine Zusatzversicherung wie vom Marburger Bund gefordert ist da kein Thema für die Bundesgesundheitsministerin.
Wobei Ulla Schmidt anscheinend schon die Probleme auch mit dem Gesundheitsfonds sieht und höhere Steuerzuschüsse nicht mehr ausschließt aber dabei werden die Probleme auf die Wirtschaftskrise geschoben und auf rund 500.000 Kurzarbeiter hingewiesen, die in die Arbeitslosigkeit rutschen können.
Der Ärztetag beginnt morgen und es bleibt abzuwarten was dabei noch gefordert wird und wie es vor allen Dingen begründet wird. Forderungen wie die von Ärztepräsident Hoppe nach einem Gesundheitsrates der entscheidet wer welche Therapien bekommt ist vom Bundesgesundheitsministerium sofort zurückgewiesen worden.
Im Grunde genommen geht es darum dass die Gesundheitskosten wohl so nicht mehr finanzierbar sind und wenn alles nicht mehr bezahlt werden kann, kommen Leistungseinschränkungen in welcher Form auch immer. Nur wer das alles auf die Wirtschaftskrise schiebt und alles mit Milliarden Steuerzuschüsse ausgleichen will, geht dem Grundproblem aus dem Weg.
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