Krankenversicherungsvergleich 2009 für die PKV
Die Absicht ihre PKV zu wechseln im Jahr 2009 und einen Krankenversicherungsvergleich zu machen kann durch die gestiegenen Beiträge Sinn machen.
Ein Krankenversicherungsvergleich ist auf alle Fälle sehr wichtig, doch dabei muss einiges beachtet werden. Zu Jahresbeginn 2009 haben alle PKV Gesellschaften einen Basistarif bereitstellen müssen, in den jeder wechseln darf wenn man ihn der PKV zuordnen kann. Aber irgendwie hat man das Gefühl, das es den Basistarif nicht gibt und auch nie geben wird. Der einfache Weg dies zu überprüfen ist einen Versicherungsvermittler zu bitte Informationen über den Basistarif zu schicken. Sollte man ihm persönlich gegenüberstehen, wird man in der Regel kein freudiges Gesicht sehen und oft wird an den Spezi verwiesen. Spezi ist die Abkürzung für den Spezialisten, der oft angestellt bei der PKV ist und mehr wissen sollte als die Vermittler selbst.
Aber dies muss man nun nicht vertiefen sondern mehr darauf eingehen wenn ein Privatversicherter seine PKV wechseln will, weil seine Beiträge in die Höhe geschossen sind oder wenn er keine hat und wissen sollte dass es in Deutschland eine Krankenversicherungspflicht gibt. Wer keine Krankenversicherung bisher hat und der PKV zuordenbar ist, sollte schnell sich versichern, denn ist er nicht versichert muss er nachbezahlen und zwar die ersten 6 Monate den vollen Monatsbeitrag von 570 Euro und danach 1/6 des Monatsbeitrages. Hier gibt es allerdings keine Kontrollen wie im Straßenverkehr, auffliegen tut es nur wenn man schwer erkrankt und behandelt werden muss.
Dafür steht der Basistarif bereit, der auch jeden aufnehmen selbst bei schweren Krankheiten. Dieser Tarif ist gedeckelt auf den Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung also rund 570 Euro im Monat. Da er in etwa die Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung hat, ist dies viel zu teuer, deshalb bieten die Krankenkassen auch Tarife mit Selbstbehalt an um den Beitrag ein wenig zu drücken. Wählt man einen andere Tarif als diesen Basistarif ist man in der Regel nicht teurer. Ein 50 jähriger mit guten Leistungen versichert, bezahlt bei einer privaten Krankenversicherung grade mal 350 Euro im Monat bei einer Selbstbeteiligung von 750 Euro. So kann man erkennen wie teuer dieser Basistarif ist. Wer den beitrag nicht aufbringen kann, bekommt Hilfe von staatlicher Seite, wobei da sicher alles offenlegen muss.
Wie zu lesen ist häufen sich die Anfragen über den Basistarif, da vielen ihre Police zu teuer geworden ist aber bevor nun panikartig gewechselt wird, sprechen Sie erst mit der eigenen Gesellschaft. Dann kann Ihnen eventuell ein neuer Tarif angeboten werden und je nach Alter kann er auch in den Standardtarif wechseln. Ist man aber zerstritten und will unbedingt weg dann ist eine Beratung vernünftig. Unter Umständen macht es Sinn die Altersrückstellungen mitzunehmen aber dies hat zwei Nachteile. Zum einen darf nur ein Teil mitgenommen werden und zum zweiten muss ich bei der neuen Gesellschaft für 18 Monate in diesen Basistarif, der ja viel zu teuer ist. Geht man in den Basistarif nur für diese Zeit ist eine Anwartschaftsversicherung sinnvoll, die absichert das man später noch in einen besseren Tarif wechseln darf. Das wichtigste bei einem Wechsel zu einer anderen privaten Krankenversicherung ist dass man nicht in einigen Jahren schon wieder wechseln muss, deshalb schauen Sie sich ihren neuen Partner genau an, die Kennzahlen eines Unternehmens und auch wie häufig sich Verbraucher über eine Krankenversicherung beschweren, geben zumindest einen Hinweis wo man sich lieber nicht versichern sollte auch wenn sie zufällig grad das beste Angebot haben.