Krankenversicherung und Pflegeversicherung von der Steuer absetzen

Was Steuerberater wissen, geht am Normalsterblichen oft vorbei. Die Kranken- und die Pflegeversicherung kann seit letztem Jahr besser von der Steuer abgesetzt werden.

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Immer wieder hören wir davon, dass die Politiker die Steuern herabsetzen wollen, um uns Bürger finanziell zu erleichtern. Tatsächlich erleichtern die von uns gewählten Volksvertreter aber in erster Linie unsere Geldbörsen. Wir deutschen Arbeitnehmer müssen ja schon froh sein, wenn wir irgendwo irgendwelche Kosten von der Steuer absetzen können. Um so wenigstens ein bisschen was sparen zu können oder zumindest die Steuernachzahlung zu reduzieren.

Teuer, die Steuer

Seit 2010 können Familien steuerlich Einsparungen vornehmen, in dem sie die Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung in der Lohnsteuer- oder Einkommenssteuererklärung geltend machen. Bei den Kosten, die durch die eine oder andere Gesundheitsreform hier in den letzten Jahren entstanden sind, sicher eine gute Sache. Neu ist, dass es für Familien jetzt leichter ist, die Beiträge für ihre studierenden oder sich in der Ausbildung befindlichen Kinder abzusetzen.

Wohnraum und Verpflegung

So können heute die Beiträge zur Basiskranken- und Pflegeversicherung des Nachwuchses von den Eltern ohne Einschränkungen in der jährlichen Steuererklärung als Sonderausgabe geltend gemacht werden. War es in früheren Zeiten so, dass die steuerliche Vorteilnahme davon abhing, wer die Beiträge tatsächlich bezahlte, ist es heute so, dass die Eltern „lediglich“ ihrer Unterhaltspflicht nachkommen müssen. Und dabei ist es noch nicht einmal wesentlich, ob die Eltern den lieben Großen monatliche finanzielle Zuwendungen übermitteln. Vielmehr reicht es auch als Unterhaltsleistung, wenn den Auszubildenden oder Studenten Wohnraum und Verpflegung bezahlt werden.

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