Krankenversicherung bei Behinderung – Kostenlos und Lebenslang

Unter bestimmten Umständen gibt es bei einer Behinderung die Familienversicherung in der GKV ein lebenlang.

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Die Familienversicherung ist für Kinder ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen nur befristet möglich. Anders ist das bei Kindern mit Behinderungen – diese können ohne Altersbegrenzung über die Eltern versichert bleiben.

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Regeln in der GKV

Nicht alles in der gesetzlichen Versicherung ist schlecht. Ein roßter Vorteil im Vergleich zu den privaten Krankenversicherungen ist sicher die kostenfreie Familienversicherung für nahe Angehörige. Hier können Ehegatten und Kinder von gesetzlich Versicherten mitversichert werden. Bei Ehegatten gilt, dass diese kein eigenes Einkommen, das die 450-Euro-Marke sprengt, haben dürfen. Sie müssen im Inland leben und dürfen nicht bereits selbst krankenversichert werden.
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Die Altersgrenzen sind klar

Auch Enkelkinder, Stief- und Pflegekinder könnnen mitversichert werden. Hier gilt allerdings, dass diese überwiegend durch den Hauptversicherten unterhalten werden müsse. Im Normalfall sind dieser kostenlosen Versicherungsvariante allerdings Altersgrenzen gesetzt. Diese endet im Normalfall mit dem vollendeten 18. Lebensjahr. Ist der Nachwuchs ohne Arbeit, kann sie bis zum vollendeten 23. Lebensjahr verlängert werden. Ist das Kind dann in einer Ausbildung (schulisch oder beruflich) oder macht es ein freiwilliges soziales/ökologisches Jahr oder leistet es den Bundesfreiwilligendienst ab, endet die Familienversicherung mit Vollendung des 25. Lebensjahres.
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Keine Regel ohne Ausnahme

Eine lebenslange Familienversicherung besteht dann, wenn das Kind behindert ist und damit keine Möglichkeit hat, sich selbst zu unterhalten. Allerdings muss das Kind schon vor Eintritt der Behinderung familienversichert sein. Im gleichen Haushalt wie der Hauptversicherte muss es aber nicht leben. Der gesetzliche Hintergrund zur Familienversicherte findet sich im Sozialgesetzbuch.

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