Krankenversichertenkarte bald ungültig

Im Jahr 2015 wird die Krankenversicherte Karte ungültig

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Ab 2015 gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte – mit Bild und Daten. Die Krankenversichertenkarte wird dann

ungültig.
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Elektronische Gesundheitskarte

Wer im kommenden Jahr zum Arzt geht, braucht die sogenannte elektronische Gesundheitskarte. Diese ist dann der einzig gültige Berechtigungsnachweis für die Inanspruchnahme von medizinischen Leistungen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und der GKV-Spitzenverband geeinigt. Die „alte“ Krankenversichertenkarte (KVK) kann noch bis Ende dieses Jahres verwendet werden. Danach verliert sie definitiv ihre Gültigkeit – unabhängig von dem aufgedruckten Datum.
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Die Verwirrung war groß

Bislang hat die elektronische Gesundheitskarte vor allem für große Verwirrung gesorgt. Außer den Patienten waren auch die Ärzte selbst verunsichert. Klar war für diese bisher nämlich nicht, ob sie ihre „Arbeit“ auch in den letzten drei Monaten 2014 über die bisher gültige Krankenversichertenkarte bezahlt bekommen. So betont auch der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung: „Es ist für alle Beteiligten gut, dass nun endlich Klarheit herrscht. Insbesondere war uns wichtig, dass die Ärzte die Sicherheit haben, auch noch im vierten Quartal dieses Jahres über die ‚alte‘ Krankenversichertenkarte abrechnen zu können.“
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Patientenrechte und Kommunikation stärken

Mit der Karte sollen Patientenrechte gestärkt, die Kommunikation zwischen den beteiligten Behandlern verbessert, die Kostenintensität in der medizinischen Versorgung gesenkt und Missbrauch verhindert werden. Basisdaten auf der neuen elektronischen Gesundheitskarte sind: Namen, Geburtsdatum, Wohnort, Lichtbild. In Zukunft sollen die Daten noch um medizinische Informationen und Notfalldaten, eine eventuelle Einwilligung für eine Organspende, mögliche Zuzahlungsbefreiung und aktuelle Arzneimittelverordnungen erweitert werden. Elektronische Rezeptieren von Medikamenten und Leistungen sollen dann auch möglich sein.

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