Krankenkassen zahlen nicht jede Reiseimpfung

Wer im Sommer weg will, sollte jetzt schon richtig planen. Dazu gehört auch der Besuch beim Arzt, zwecks Abklärung, welches Land welche Impfung erfordert. Nicht alle Reiseimpfungen zahlt die Krankenkasse.

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Wer im Sommer verreisen will, sollte jetzt schon richtig planen. Dazu gehört nicht nur der Besuch im Reisebüro, sondern auch der Termin beim Arzt. Hier sollte man abklären, welches Urlaubsland welche Impfung erfordert. Übrigens: Nicht alle Reiseimpfungen zahlt die Krankenkasse.

Infektionsgefahr in allen Ländern

Anfang jedes neuen Jahres steht wieder die Frage im Raum: Wo geht’s hin im Urlaub. Man wälzt Reisekataloge, surft im Internet und besucht das Reisebüro des Vertrauens. Alles mit dem einen Ziel: Weg von zu Hause, die Ferne ruft! Wichtig ist neben der richtigen Reiseplanung und –Buchung, aber auch der medizinische Aspekt. Denn, ganz egal wohin man fährt, Infektionen lauern überall. So kann man in Indien mit tödlicher Tollwut infiziert werden, genauso gut kann man aber durch den Verzehr von Meeresfrüchten in Italien an Hepatitis A erkranken. Man sieht also, Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Vor der Impfung nachfragen

Allerdings muss man einen Gutteil der Impfungen selbst bezahlen. Denn die Reiseimpfungen gehören nun mal zum Privatvergnügen. Allerdings ist das nicht bei allen so: Viele gesetzliche Versicherten haben Reiseimpfungen, die die STIKO des Robert Koch Instituts in ihre Satzungsleistungen aufgenommen – es handelt sich um freiwillige Leistungen. Dennoch, Impfungen gegen Cholera, FSME, Gelbfieber, Hepatitis A und B, Meningokokken (Neisseria meningitidis, Tollwut und Typhus werden meist von den gesetzlichen Kassen gezahlt. Wer es genau wissen will, sollte sich bei der jeweiligen Versicherung informieren und beraten lassen – vor der Impfung. Das gilt natürlich auch für privat Versicherte.

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