Krankenkassen zahlen Entfernung gefährlicher Brustimplantate

Es war einer der Aufreger des letzten Jahres: Eine französische Firma hat gesundheitsgefährdende Brustimplantate in Umlauf gebracht, die Frauen eingesetzt wurden. Experten empfehlen, die Implantate entfernen zu lassen. Die Krankenkassen müssen für den Eingriff bezahlen.

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Gegen Ende des vergangenen Jahres wurde bekannt, dass eine französische Firma, zumindest gesundheitlich umstrittene Brustimplantate in Umlauf gebracht hat, die vielen – auch deutschen – Frauen eingesetzt wurden. Fachleute des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte raten dazu, diese Implantate entfernen zu lassen, denn es besteht Gesundheitsgefahr. Die Krankenkassen müssen für den Eingriff bezahlen.

Wenn eine „Hand voll“ nicht reicht

Eine Hand voll sollte doch reichen, oder? Viele Frauen mit mehr oder weniger üppiger Oberweite lassen sich dennoch aus den unterschiedlichsten Gründen jährlich ihre Brüste „aufblasen“. Ob schön oder nicht, muss dabei jede selbst entscheiden. Über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten. Aber: Das Einsetzen von Brustimplantaten birgt immer auch verschiedene Gesundheitsrisiken. Vom ganz normalen Operationsrisiko bis hin zu wenig geeigneten Implantaten, kann hier der Körper der „schönheitsbewussten“ Frau geschädigt werden. Außerdem ist der Eingriff zur Vergrößerung des Vorbaus nicht ganz billig und muss – außer in seltenen medizinisch begründeten Fällen – privat bezahlt werden.

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strong>Hier droht Gesundheitsgefahr

Aber, die Mode ist launisch. Was heute im Trend liegt, ist morgen vielleicht schon von gestern. Und dann müssen die Implantate wieder raus oder verkleinert werden. Auch diesen Eingriff zahlen die Betroffenen selbst. Anders ist das im Fall der gesundheitsgefährdenden Brustimplantate der französischen Firma, die im letzten Jahr für Schlagzeilen gesorgt haben. Hier gab das Gesundheitsministerium bekannt, dass die Kosten für die empfohlene Entfernung der Implantate zumindest anteilig von den Krankenversicherern übernommen werden müssen, da diese die Gesundheit der Betroffenen gefährden können. In welcher Höhe die Versicherer hier einspringen müssen, wird im jeweiligen Einzelfall entschieden.

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