Krankenkassen – steuerfinanziertes Darlehen wegen Wirtschaftskrise
Die Krankenkassen brauchen wohl ein steuerfinanziertes Darlehen wegen der Wirtschaftskrise aber immer mehr wird ein Zuschuss verlangt.
Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt geht von großen Einbußen bei den Einnahmen der gesetzlichen Kassen aus. Inzwischen geht man gegenüber den Prognosen vom vergangenen Herbst von rund 3 Milliarden Euro aus, welche die Krankenkassen weniger an Beitragseinnahmen durch die Wirtschaftskrise haben werden.
Die Bundesgesundheitsministerin will nun den gesetzlichen Krankenkassen mit einem steuerfinanzierten Darlehen unter die Arme greifen. Da aber noch nicht klar ist wie viel Geld genau den Kassen fehlen wird durch Kurzarbeit und Entlassungen werden sich Finanzfachleute im so bezeichneten Schätzerkreis zusammen setzen und die Verluste der Kassen genauer beziffern.
Der Gesundheitsfonds der ja erst seit Januar begonnen hat, verteilt an alle Krankenkassen rund 167 Milliarden Euro. Kommt es zu Beitragsausfällen, wie eben durch Entlassungen, dann wird der Bund die fehlenden Beitragseinnahmen bei den Kassen ausgleichen, allerdings muss das Darlehen bis 2011 von den Kassen zurückbezahlt werden.
Es wird nun immer öfters verlangt dass dieses Darlehen in einen Zuschuss umgewandelt wird, was dann schlussendlich wieder die Steuerzahler tragen müssten.
Die Finanzfachleute wollen auch die Ausgaben für Krankenhäuser, Ärzte und Arzneimittel für dieses Jahr näher beziffern, daraus können dann die Krankenkassen dann ableiten ob ein Zusatzbeitrag nötig ist noch dieses Jahr. Jede Krankenkassen kann einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen, wenn das Geld für die oben bezifferten Ausgaben nicht ausreicht.
Da man vorher die Mitglieder informieren muss und diese vor dem Zusatzbeitrag noch die Kasse wechseln können, ist dieser Schritt für die Krankenkassen nicht so einfach durchzuführen.
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