Krankenkassen Einsparmöglichkeiten- Kritik an Hausärzte Verträge

Die Krankenkassen suchen dringend nach Einsparmöglichkeiten, dabei gibt es auch Kritik an den Hausärzte Verträgen.

Die Krankenkassen haben den Schätzerkreis gehört, der ein Defizit von rund 4 Milliarden Euro im nächsten Jahr sieht, deshalb suchen die Krankenkassen in allen Ecken nach Einsparmöglichkeiten und es kommt auch Kritik auf an den Verträgen mit den Hausärzten.

Verträge mit Hausärzten

Die designierte Chefin der BEK Birgit Fischer sagte dass dies Gesetz wo die Krankenkassen verpflichtet mit einem Teil der Hausärzte Verträge abzuschließen, muss dringend wieder abgeschafft werden. Gerade wegen der höheren Vergütung für Ärzte kostet diese Regelung die Kassen viel Geld, bringt aber den gesetzlich Versicherten wenig, wie Frau Fischer gegenüber rp-online sagte.

Sollten die Krankenkassen mehr Freiheit bei den Verträgen bekommen, dann hätten die Kassen die Möglichkeit die gesetzlich Versicherten optimal zu versorgen aber dabei auch Geld zu sparen, indem man beispielsweise Doppeluntersuchungen vermeiden könnte.

Fast alle Krankenkassen müssen Zusatzbeiträge verlangen

Für das nächste Jahr sieht die designierte BEK Chefin dass so gut wie alle gesetzlich Kassen Zusatzbeiträge verlangen müssen aber zwei große Krankenversicherer haben dies schon für das nächste Jahr ausgeschlossen, die AOK Rheinland/Hamburg und die AOK Thüringen/Sachsen zumindest unter den momentanen Bedingungen.

Keine der großen Krankenkassen will unbedingt die erste sei, die einen Zusatzbeitrag erhebt, denn die gesetzlich Versicherten haben vor dem bezahlen des Zusatzbeitrages die Möglichkeit die Krankenkasse zu wechseln.