Krankenkasse mit Überschüssen durch Beitragserhöhung

Einige Krankenkassen konnten deutliche Überschüsse erzielen vor allem durch die Beitragserhöhung und dies trotz höherer Arzneimittelausgaben

Trotz einer wohl deutlichen Steigerung bei den Ausgaben konnten zumindest einige Krankenkassen letztes Jahr einen deutlichen Überschuss erzielen was vor allem an den Beitragserhöhungen festzumachen ist. Die Ausgaben pro Mitglied stiegen bei den größten Krankenkassen um etwa 4 Prozent und trotzdem wurde ein Überschuss bei einigen Krankenkassen in dreistelliger Millionenhöhe erzielt, bei der Barmer Ersatzkassen waren es an die 300 Millionen Euro, wie die Welt heute berichtete. Allerdings werden dadurch sicher keine Beiträge gesenkt sondern eher noch vorhandene Schulden abgebaut bei einigen Krankenkassen obwohl schon einige Krankenkassen inzwischen schuldenfrei sind. Bis zum Ende des Jahres 2007 sollten nach dem Gesundheitsmodernisierungsgesetz alle Krankenkassen Schulden abbauen was für die Einführung des Gesundheitsfonds im Jahr 2009 und den damit verbundenen einheitlichen Beitragssatz notwendig ist. Die Steigerung der Ausgaben ist vor allem bei den Arzneimittel Ausgaben festzumachen, wobei da vor allen Dingen die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf 19 Prozent bemerkbar machte. Dabei scheinen sich die Rabattverträge der Krankenkassen noch nicht bemerkbar zu machen, denn seit der Gesundheitsreform können die Krankenkassen mit den Arzneimittel Hersteller Rabattverträge schließen um damit auch Kosten zu sparen. Für die gesetzlich Versicherten dürfte es durch die Überschüsse der Krankenkassen kaum Beitragserhöhungen geben und so ist abzuwarten wie die Regierung gegen Ende des Jahres den einheitlichen Beitragssatz festlegt.

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