Kostensparen durch Wechsel private Krankenversicherung

Wer Geld einsparen will, muss seine Kosten senken. Zum Beispiel durch einen Wechsel in eine andere private Krankenversicherung, die günstiger ist. Beim Kostensparen gibt es aber einiges zu beachten.

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Trotz wirtschaftlichem Aufschwung, liegt in Deutschland Sparen im Trend. Wer die Kosten des persönlichen Haushaltsbudgets senken will, muss seine Ausgaben reduzieren. Nun ist zwar Gesundheit unser höchstes Gut, aber hier lässt sich – vermeintlich unproblematisch – schnell Geld gut machen. Einige hundert Euro sind da im besten Fall schon mal drin, wenn man z. B. von einer privaten Krankenversicherung zu einer anderen privaten wechselt. Aber die Tücke steckt hier im Detail.


Vom Regen in die Traufe

Um sicher zu gehen und nicht etwa vom finanziellen kalten Regen in die Ausgabentraufe zu kommen, sollte man einiges bedenken. So errechnet sich z. B. das Eintrittsalter neu. Denn bei der neuen Versicherung zählt das Alter bei Vertragsbeginn, auch wenn man schon vorher privat versichert war. Der Monatsbeitrag könnte demnach höher ausfallen. Ein weiterer Nachteil bei einem Wechsel von PKV zu PKV ist der Verlust der Altersrückstellung, die die Versicherer für ihre Versicherten anlegen, um deren Beiträge im Alter stabil zu halten. Denn je nachdem, wann der erste Vertrag abgeschlossen wurde, verliert man die Rückstellung komplett. Erst bei einem Vertragsabschluss ab 2009 können 78 Prozent bei einem Versicherungswechsel mitgenommen werden. Außerdem müssen Wechselinteressierte erneut die gefürchteten Gesundheitsfragen beantworten und die Risikoprüfung über sich ergehen lassen.

Drei goldene Wechselregeln


Wenn man aber, trotz aller Nachteile einen Wechsel der privaten Krankenversicherung in Betracht zieht, gelten die drei goldenen Wechselregeln:

1. Wechseln Sie auf jeden Fall sicher. Das heißt im Klartext: Kündigen Sie keinesfalls Ihre aktuelle Krankenversicherung bevor sie nicht sicher die Annahmeerklärung ihrer zukünftigen Wunschversicherung schriftlich vorliegen haben.

2. Gesundheitsfragen sind nervig und verleiten zum Flunkern. Tun Sie das keinesfalls. Wer die Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantwortet, riskiert den Versicherungsschutz im Falle eines Falles.
3. Springen Sie nicht gleich auf das erste verlockende Angebot an. Vergleichen Sie Versicherungsunternehmen untereinander. Lassen Sie sich von Experten beraten. Am besten von einer unabhängigen Stelle.


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