Kontenklärung

Definition:  Kontenklärung: Um Lücken beim Rentenkonto zu schließen, ist die Mitarbeit des Versicherten wichtig.

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Post vom Rentenversicherungsträger zu erhalten, ist in etwa so erfreulich wie Schreiben des Finanzamts. Dabei steckt nicht immer Ärger zwischen den Zeilen. Zum einen erhält man immer wieder eine Übersicht der bisher erarbeiteten Entgeltpunkte und Ansprüche, zum anderen kommen aber auch Briefe, die der Kontenklärung dienen.

Der Schreck ist groß …
Hier sollte man nicht erschrecken. Zwar liegt dem Schreiben zur Kontenklärung meist ein Wust an auszufüllenden Formularen bei, die einem vor dem vermeintlichen bürokratischen Unwissen das Blut in den Adern gefrieren lässt, der Hintergrund ist aber ein fürsorglicher. Mit der Kontenklärung versucht der Rentenversicherungsträger nämlich Lücken in der Versicherungsbiographie zu schließen.

… der Nutzen größer
Was viele nicht wissen, ist, dass es auch Zeiten gibt, die der Rente dienen, aber eben nicht automatisch an den jeweiligen Träger übermittelt werden. Das sind z. B. die Schulausbildung, aber auch Zeiten, in denen Kinder erzogen wurden. Damit diese Zeiten der Rente angerechnet werden, müssen sie separat nachgewiesen und beantragt werden. Das Ausfüllen der lästigen Formulare ist daher nicht nur lästige Pflicht, sondern auch sinnvoll für die spätere Rente.


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