KKH und Allianz gehen getrennte Wege

Das Jahr 2012 ist das Jahr der Krankenkassen-Fusionen. Bereits 2009 fusionierte schon die Kaufmännische Krankenkasse Hannover und der private Versicherer Allianz. Die Kombination war damals spektakulär und ist heute gescheitert. Sie gehen getrennte Wege.

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Das Jahr 2012 ist das Jahr der Krankenkassen-Fusionen. Viele gesetzliche Krankenversicherer nutzen die Möglichkeit des Zusammenschlusses, um finanzielle Schieflagen zu verhindern oder sogar zu beheben. Bereits 2009 fusionierte schon die Kaufmännische Krankenkasse Hannover und der private Versicherer Allianz. Die Kombination war damals spektakulär, da sich hier die GKV und die PKV verbrüderten. Heute ist sie gescheitert.

Damals ganz modern – heute leider gescheitert

Es sollte was ganz was modernes sein. Eine gesetzliche Krankenkasse, die sonst nur Gesundheitsstandard anbietet und eine private Krankenversicherung, die den Gesundheitsluxus verkauft fusionieren. Man wollte die Verwaltung teilen, den Service für die Mitglieder verbessern, ja, sogar die Leistungen sollten optimiert werden. Im Hinblick auf die Bürgerversicherung bzw. die bevorstehende Grenzenlosigkeit zwischen GKV und PKV gar keine so schlechte Idee.

Kein Grund zur Sorge für die Mitglieder der Versicherung

Jetzt ist das Experiment gescheitert. Die KKH-Allianz wird wieder zu KKH und Allianz. Ein Schuldiger ist schnell gefunden – die Politik. So erklärt die Sprecherin der KKH-Allianz
Daniela Preußner: „Die Idee war gut, aber aufgrund schwieriger gewordenen politischen Rahmenbedingungen konnten wir sie nicht wie gewünscht umsetzen.“ Während sich die Führung der ehemaligen KKH-Allianz nun Gedanken machen muss, können sich deren Mitglieder keine Sorgen machen. Die Zusatzversicherungen behalten ihre Gültigkeit und vor der endgültigen Trennung der einst Verbündeten können sogar noch zusätzliche Versicherungsverträge abgeschlossen werden.

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