Kinderschutz – Kleinkinder müssen zum Kinderarzt

Die vielen aktuellen Fällen von Vernachlässigung und auch der Tod einiger Kinder hat die Politik wohl zum handeln bewegt. Der Kinderschutz soll durch den Zwang zur Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt verbessert werden.

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Ob es an den vielen Fällen in letzter Zeit lag ist eigentlich egal, denn wichtiger ist der Schutz für Kinder und wenn dies nur mit einer Zwangsverordnung geht, dann ist dies besser als nichts zu tun.
Kleinkinder sollen nun häufiger untersucht werden um zu vermeiden, dass Kinder wie in letzter Zeit geschehen, vernachlässigt werden und manchmal sogar sterben. Diese Risiken sollen nun früher erkannt werden und wenn es auch nur einem Kind nützt ist es ein Erfolg.

Verbindliche Vorsorgeuntersuchungen

Beschlossen wurde es durch die Bundesregierung und auch die Länderchefs. Zukünftig wird es verbindliche Vorsorgeuntersuchungen geben und die bisher freiwilligen Vorsorgeuntersuchungen werden um 2 weitere erhöht. Durch den Zwang zur Untersuchung soll auch ein schnelleres Eingreifen der Jugendämter erreicht werden sowie eine bessere Vorsorge und intensivere Betreuung. Dabei soll auch der Datenschutz zwischen den Ämtern gelockert werden und den Kinderschutz nicht mehr gefährden.

Jugendamt kann eingeschaltet werden

Werden die Untersuchungen der Kleinkinder nicht eingehalten, wird das Jugendamt eingeschaltet und muss nachschauen. Sind schon Problemfälle vorprogrammiert soll eine Betreuung schon ab Geburt erfolgen. Die Kinderärzte sollen nicht nur alles relevante medizinische erfassen sondern auch mehr und mehr das soziale Umfeld abfragen.

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