Kindergeburtstag – Haftpflichtversicherung wichtig

Richtet man als Eltern eines Kindes einen Kindergeburtstag aus, so sollte man auf jeden Fall über eine private Haftpflichtversicherung verfügen, die dann eintritt, wenn durch die eingeladenen Kinder ein Schaden auftritt. Jedoch kommt es auf verschiedene Faktoren an, welche Versicherung wann zahlen muss.

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Kindergeburtstage sind nicht nur eine riesige Freude für die lieben Kleinen, sondern auch ein großes Risiko für die Eltern, die die Feier ausrichten. Gerade, wenn viele Kinder zusammen kommen, ist die Gefahr, dass etwas passiert, besonders groß, daher ist es unverzichtbar, dass die Eltern des Geburtstagskindes eine Haftpflichtversicherung haben.

Einladende Eltern übernehmen Aufsichtspflicht Eltern, die einen Kindergeburtstag für ihre Sprösslinge ausrichten brauchen nicht nur gute Nerven, sondern auch eine private Haftpflichtversicherung, die für Schäden aufkommt, wenn diese durch die anwesenden Kinder entstehen. Die einladenden Eltern sind deshalb verantwortlich, weil sie für die Dauer der Feier die Aufsichtspflicht über die Kinder von den leiblichen Eltern übernehmen.

Umstände entscheiden über Haftbarkeit Allerdings ist die Versicherung der Eltern des Geburtstagskindes nicht in jedem Fall für die Haftung zuständig, denn es kommt auf die Umstände an, wann und ob überhaupt welche Versicherung eintritt. Zum einen hängt dies vom Alter und der Entwicklung des Kindes sowie von den örtlichen Gegebenheiten und der speziellen Situation ab. Entsteht ein Schaden durch ein eingeladenes Kind, so muss zunächst abgeklärt werden, ob die Gastgeber ihre Aufsichtspflicht verletzt haben, denn je älter die Kinder sind, umso weniger muss auf diese aufgepasst werden. Allerdings müssen die Eltern auch realistisch einschätzen, in welcher Stimmung sich die Kinder befinden. Sind diese sehr wild, so muss auf jeden Fall eine Aufsicht stattfinden.

Wurde die Aufsichtspflicht  verletzt, so springt die private Haftpflichtversicherung der Gastgeber ein, unabhängig davon, ob es sich um leichte oder grobe Vernachlässigung handelt, es darf lediglich kein Vorsatz vorliegen.

Bei guter Aufsicht zahlt Versicherung des Kindes Wurde die Aufsichtspflicht nicht verletzt und es entsteht trotzdem ein Schaden, so entscheidet das Alter des Kindes über die Haftbarkeit. Ist das Kind unter sieben Jahren alt gilt es als nicht deliktfähig, daher  kann es nicht haftbar gemacht werden und der Geschädigte muss seinen Schaden auch noch selbst bezahlen, zumindest tritt keine Versicherung hierfür ein. Ist das Kind älter, tritt die Haftpflichtversicherung der leiblichen Eltern für die Regulierung des Schadens ein.


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