Kinder – Mit Taschengeld den Wert des Geldes kennenlernen

Wie bringt man Kinder den Wert des Geld nahe? Im folgenden Text beschreibt eine Mutter, wie sie dabei vorgeht.

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Dauerbrenner Taschengeld. Wie viel, wann, in Raten? Der Fragen gibt es hier viele. Die Antworten hängen stark vom Kind, der Familie und dem Umfeld ab. Hier beschreibt die Mutter eines Elfjährigen wie sie ihrem Nachwuchs den Umgang mit Geld nahe bringt und ihm zeigt, welchen Wert die Moneten tatsächlich haben.

Orientierungshilfe bietet das Jugendamt

Taschengeld: Dieses Thema ist aus der Erziehung unseres Sohnes heute nicht mehr wegzudenken. Als er noch kleiner war, hat ihn die Kohle kein Stück interessiert. Mit zunehmendem Alter aber und vor allem zunehmenden Geldgeschenken von Omas und Tanten entdeckte unser Sohn, den Wert des Geldes für sich. Deutlich erkennbar war das daran, dass es ihm deutlich leichter viel beim Einkaufen mein Geld für das Spielzeugauto auszugeben als in die eigene Spardose zu greifen. Spätestens jetzt sah ich für mich den Zeitpunkt gekommen mit der wirtschaftlichen Erziehung unseres Sprosses zu beginnen. Mein Mann und ich begannen ihm regelmäßig Taschengeld zu geben. Die Höhe richtet sich natürlich nach dem Alter. Gute Orientierungshilfe bieten die Jugendämter, die Taschengeld-Tabellen veröffentlichen.

Durch „Arbeit“ das „Einkommen“ verbessern

Unser Sohn wird dieses Jahr zwölf. Bis dahin erhält er monatlich 12 Euro. Dieses Geld verwahrt er noch in einer Spardose. Bezahlen muss er davon Süßigkeiten, Sammelkarten und Comics oder Sportzeitungen. Nun kann er natürlich mit einem solchen Betrag keine großen Sprünge machen, geschweige denn viel Geld zurücklegen. Aber, mit kleinen Tätigkeiten z. B. im Haushalt oder Garten kann er sein „Monatseinkommen“ verbessern. So gibt es z. B. für Rasen mähen respektive Schnee schippen im Winter pauschal zwei bis drei Euro; für kleinere Aufgaben gibt es entsprechend weniger. So lernt unser Kind, dass das Geld nicht an den Bäumen wächst, sondern man dafür etwas leisten muss. Geld, das zu Geburtstagen oder Weihnachten geschenkt wird, landet bisher auf einem Konto, dass wir als Eltern verwalten. Ab dem 12. Geburtstag richten wir allerdings ein neues Konto ein. Auf dieses wird dann das Taschengeld sowie der „erarbeitete“ Lohn einbezahlt, so dass er auch den Umgang mit Bank, Konto und Geldkarte lernt.

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