Kieferorthopädie

Definition:  Kieferorthopädie: Behandlung von Fehlstellung des Kiefers bei Kindern und Erwachsenen.

Anzeige / Inserat

Wer kennt sie nicht: die Spange. Unzählige Kinder leben über Jahre mit festsitzenden oder losen Spangen, die ihre Kiefer in die richtige Position bringen sollen. Als Grundversorgung für Kinder und Jugendliche übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen je nach Schweregrad der Fehlstellung bis zu 80 Prozent der entstehenden Kosten, die direkt mit dem behandelnden Mediziner abgerechnet werden. Den Eigenanteil von 20 Prozent müssen die Versicherten selbst bezahlen. Bei Erwachsenen Patienten werden nur die Kosten für die Behandlung besonders schwerer Anomalien übernommen.

Zusatzversicherung empfohlen Da die gesetzlichen Kassen meist nur für eine so genannte Standardbehandlung einspringen, empfiehlt es sich heute, für Kinder und im Zweifelsfall auch für Erwachsene spezielle private Zusatzversicherungen abzuschließen. Die entstehenden Zusatzkosten können nämlich leicht in tausende von Euro steigen. Für Privatversicherte ist die kieferorthopädische Behandlung meist sogar ohne Altersbegrenzung Teil der Versicherung. Allerdings ist es vor Behandlungsbeginn ratsam, sich mit der PKV in Verbindung zu setzen und den Sachverhalt abzuklären.


Zurück zum Versicherungslexikon.

Anzeige / Inserat

Ihre Gedanken...