KFZ Versicherung Unfall Wertverlust erhalten

Der Wertverlust eines Autos sorgt nach einem Unfall oft zum Streit mit der KFZ Versicherung und wird von dieser auch manchmal abgelehnt.

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Nach einem Unfall gibt es mit der KFZ Versicherung oft Streit über den so bezeichneten Wertverlust, den ein Auto nach einem Unfall hat. Dies geht auch manchmal soweit dass die Versicherer selbst wegen eines doch geringen Betrages mit dem Kunden vor Gericht ziehen.


Oberlandesgericht Oldenburg (Az. 8 U 246/06)

Das Oberlandesgericht Oldenburg hat mit dem Urteil (Az. 8 U 246/06) entschieden dass auch Autos mit einem recht hohen Kilometerstand, in diesem Fall lag dieser bei 200.000 Kilometern, etwas wert sind. Das Gericht betonte allerdings dass es aber in jedem Einzelfall zu prüfen ist ob der Unfallschaden wirklich zu einem Wertverlust geführt hat. Bei dem Audi A 6 Avant TDI mit einem Kilometerstand von 200.000 der 3 ½ Jahre alt war durch einen Auffahrunfall so schwer beschädigt worden, dass die Besitzerin bei einem Verkaufs des Audis den Unfallschaden hätte erwähnen müssen.

Ausgleich für Wertverlust

Die Besitzerin verlangte daraufhin einen Ausgleich für den Wertverlust von 250,– Euro und die Richter des Oberlandesgerichtes Oldenburg sprachen ihr diese Wertminderung auch zu. Die Begründung des Gerichts ging dahin dass auch Fahrzeuge mit über 100.000 Kilometer nach dem heutigen Stand der Technik durchaus noch einen Handelswert haben. Warum der Versicherer allerdings in diesem Fall es hat darauf ankommen lassen wegen 250,– Euro vor Gericht zu ziehen, ist dabei nicht ganz verständlich.

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