Kapitalwahlrecht

Definition:  Kapitalwahlrecht ist ein Begriff aus der privaten Rentenversicherung.

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Privat für das Alter vorzusorgen gehört heute nicht nur zum guten Ton, sondern ist ein notwendiges Übel, wenn man den Lebensabend finanziell abgesichert verbringen möchte. Neben verschiedenen Formen der Lebensversicherung kann man sich auch für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung entschließen.

Kapitalwahlrecht Hier hat man am Ende der so genannten Aufschubzeit in der Regel das Recht, statt einer regelmäßigen Rentenzahlung auch eine einmalige Kapitalauszahlung in Anspruch zu nehmen. Monatliche Zahlungen entfallen dann natürlich, da die Versicherung damit dann ihre Leistung erbracht hat. Der Versicherungsnehmer sollte auf alle Fälle bei Vertragsbeginn auf die größtmögliche Flexibilität achten und bei Rentenbeginn sollte deshalb die monatliche Rentenzahlung oder die Auszahlung des gesamten Kapitals möglich sein.

Bei Rentenbeginn kann alles anders sein Niemand weiß heute wie seine Lebenssituation ist bei Rentenbeginn, deshalb ist es vorteilhaft wenn man dann wählen kann. Die steuerliche Komponente muss allerdings beachtet werden, bei einer Kapitalauszahlung, muss die Hälfte des Ertrags mit dem persönlichen Steuersatz versteuert werden (Halbeinkünfteverfahren). Voraussetzungen ist allerdings dass die private Rentenversicherung mindestens 12 Jahre Laufzeit hat und das Geld erst nach dem 60. Lebensjahr ausbezahlt wird.


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