Kaiserschnitt – Krankenversicherungen übernehmen die Kosten

Endlich schwanger! Viele Frauen entscheiden sich heute aus den verschiedensten Gründen für einen Kaiserschnitt. Aber wie ist das eigentlich mit den Kosten? werden diese von der Krankenversicherungen übernommen?

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33 Prozent der werdenden Mütter in Deutschland entbinden heute per Kaiserschnitt. Die Gründe hierfür sind so verschieden wie die Frauen selbst. Natürlich gibt es zwingende medizinische Faktoren, die den Eingriff notwendig machen. Das ist z. B. dann der Fall, wenn das Becken der werdenden Mutter zu klein ist, das Neugeborene die falsche Lage hat oder die Plazenta (der Mutterkuchen) vor dem Muttermund liegt. Auch bei Mehrlingsgeburten und einer schweren Erkrankung von Mutter und/oder Kind ist die Sectio caesarea wie der Mediziner die Operation nennt angezeigt. Zum Notkaiserschnitt, also der Op während des Geburtsvorgangs kommt es z. B. dann, wenn die Mutter Fieber bekommt oder sich der Zustand des Kindes verschlechtert.

Die Promis machen’s vor

Allerdings gibt es auch einen Trend, der uns von Prominenten vorgelebt wird. Gemeint ist der Kaiserschnitt auf Wunsch. Angst vor den Schmerzen einer natürlichen Geburt, das für den Terminkalender passende Einplanen der Entbindung oder auch die Sorge um die Figur danach – all das kann Frauen dazu bewegen, sich fürs Skalpell statt die Wehen zu entscheiden. Auch für die Kliniken kann ein Kaiserschnitt eine gute Sache sein. Der Eingriff ist in aller Regel nach spätestens 60 Minuten vorbei und bringt mehr Geld (ab 4000 Euro) als eine natürliche Geburt (ca. 2000 Euro), die zeitlich auch nicht kalkulierbar ist.

Die Versicherung zahlt

Ob eine Sectio immer gut ist, ist fraglich. Denn natürlich birgt sie wie jede andere Operation auch Risiken. Fachleute stehen dem Kaiserschnitt auf Wunsch ebenfalls kritisch gegenüber; zumal er meist 10 bis 14 Tage vor dem errechneten Geburtstermin durchgeführt wird. Anpassungsschwierigkeiten des Babys können unter anderem die Folge sein. Nichtsdestotrotz werden die Kosten für die Schnittentbindung und mehr in der Regel von den Kassen übernommen. Ärzte und Kliniken haben lediglich die Verpflichtung die Schwangere über die verschiedenen Entbindungsmöglichkeiten und deren Risiken aufzuklären. Wird dann ein Kostenübernahmeantrag für die Operation bei der Krankenversicherung gestellt, wird diesem in der Regel stattgegeben.

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