Japan – offene Immobilienfonds mit Gebäude

Nach dem Reaktorunglück in Japan hat ein offener Immobilienfonds Probleme, weil eine Neubewertung momentan nicht möglich ist.

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Einige offene Immobilienfonds haben schon einige Zeit Probleme und durch die Katastrophe in Japan kamen auch noch einige andere dazu. Der offene Immobilienfonds Unilmmo Global (DE 000 980 555 6) möchte seine Immobilien neu bewerten und da dies aktuell nicht möglich ist, können Anteile an dem Fonds seit 17. März diesen Jahres nicht mehr zurückgegeben werden.

Offene Immobilienfonds können Rücknahme der Anteile aussetzen

Gibt es außergewöhnliche Umstände kann laut Investmentgesetz ein Immobilienfonds die Rücknahme von Anteilen aussetzen. Bei dem Unilmmo Global geht es um 7 Immobilien in Tokio (Japan). Der Anteil der Immobilien in Japan hat im Immobilienfonds einen Anteil von 14 Prozent, wie Finanztest in ihrer Ausgabe Mai 2011 schreibt. Der Fonds will eine Neubewertung der Immobilien vornehmen, sieht aber durch die Reaktorkatastrophe derzeit keine Möglichkeit dies zu tun. Deshalb wurde der offene Immobilienfonds auch vorübergehend geschlossen.

Offene Immobilienfonds ohne Probleme

Andere offene Immobilienfonds mit Immobilien in Japan wie beispielsweise der Immobilien Global der Sparkassengesellschaft Deka sehen keine Notwendigkeit die Immobilien in Japan neu zu bewerten. Die Immobilien in Japan sind zu 90 Prozent vermietet, die Deka hat ein Gebäude in Japan und zwei Gebäude in Osaka sowie ein Gebäude in Yokohama. Auch der Grundbesitz Global der Deutschen Bank hat Immobilien in Japan aber auch da sieht man keine Notwendigkeit die Immobilien neu zu bewerten.

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