Ist Ihre Putzfrau richtig versichert?

Die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Umso wichtiger ist es, die private Haushalts- oder Putzhilfe richtig abzusichern.

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Der Aufschwung ist da. Die Wirtschaft boomt. Viele Menschen arbeiten viel. Kein Wunder, bleibt in den Wohnungen oft der Haushalt auf der Strecke. Klar, wer hat schon Lust und Zeit zu putzen, wenn man im Büro noch mehr Geld verdienen kann oder die Karriere es gar erfordert, auch noch die Freizeit am Arbeitsplatz zu verbringen. Aber, wer viel verdient kann auch viel ausgeben. Z. B. für eine Haushaltshilfe.

Ordnungsgemäß anmelden Reinigungskräfte werden gesucht. Und Reinigungskräfte suchen Haushalte in denen sie wirken können. Die einschlägigen, regionalen Wochenblätter sind voll von Anzeigen auf beiden Seiten. Die richtige “Perle” zu finden, ist aber gar nicht so einfach. Schließlich lässt man hier jemanden Fremdes in die eigenen privaten Räume. Kann man der Person trauen, putzt sie auch richtig, tratscht sie nichts weiter? Und auch für die Putzfrau selbst ist die Wahl des Arbeitgebers schwierig. Behandelt er einen auch freundlich oder ist er “von-oben-herab”, weil man ja “nur” putzt. Bezahlt er genug und – am wichtigsten – meldet er einen auch ordnungsgemäß bei der gesetzlichen Unfallversicherung an?

Nachteile für Arbeitgeber Vor allem der letzte Punkt sollte für die Putzfrau selbst, aber auch für den Arbeitgeber mit “JA” beantwortet werden. Denn, die meisten Unfälle passieren im Haushalt. Die Kosten für die Versicherung halten sich im absolut leistbaren Rahmen. Der Arbeitgeber zahlt je nach Arbeitszeit und Umfang der Beschäftigung 43 oder 86 Euro – im Jahr! Der Name der Putzhilfe muss hier nicht genannt werden. Da die gesetzliche Unfallversicherung lediglich die Gesamtzahl der Reinigungskräfte in Privathaushalten kennen möchte. Die persönlichen Details sind, zumindest bis zum Unfallgeschehen, für den Versicherer uninteressant. “Vergisst” der Arbeitgeber die Anmeldung muss er im Schadensfall selbst und oft tief in die Tasche greifen und die Behandlungskosten selbst tragen. Außerdem können Bußgelder bis 2.500 Euro fällig werden.

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