Ist eine Bauherrenhaftpflichtversicherung notwendig beim Hausbau

Der Hausbau beginnt bald und der Bauherr denkt über eine Versicherung für den Hausbau nach. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung deckt auch Personenschäden ab. Eine Baugrube oder auch herumfliegende Teile von der Baustelle bei einem Sturm sind Gefahren für die der Bauherr haftet

Ein Haus wird gebaut und der Bauherr fragt sich wie er den Bau richtig absichert. Dabei hat er schon von der Bauherrenhaftpflicht gehört und fragt sich was diese Versicherung eigentlich versichert.
Ich will mal versuchen es verständlich zu erklären auch anhand von einem kleinen Beispiel.
Ein Hausbau beginnt ja oft mit dem Ausheben einer Grube, was zum Beispiel für spielende Kinder eine große Gefahr ist. Auch wenn ein Schild angebracht ist mit Baustelle betreten verboten haftet der Bauherr für die Gefahren seiner Baustelle.
Eine Bauherrenhaftpflichtversicherung kann bis zu 2 Jahren für Schäden aufkommen, die sonst der Bauherr bezahlen müsste.

Auch herumfliegende Teile von der Baustelle bei einem Sturm können einen Schaden verursachen für den ebenso der Bauherr haftet.

In der Bauherrenhaftpflichtversicherung sind auch die Pflichten mitversichert, die der Bauherr schon während der Bauphase hat wie zum Beispiel eine Streupflicht.
Es sind die gleichen Pflichten die auch nach Fertigstellung des Baus auf den Versicherungsnehmer zukommen. Nachdem der Hausbau abgeschlossen wurde, ist entweder die private Haftpflichtversicherung zuständig oder sofern vermietet wird, eine Haus und Grundbesitzer Haftpflichtversicherung.
Die Bauherrenhaftpflichtversicherung kostet je nach Höhe der Kosten für den Hausbau eine einmalige zu bezahlende Summe. Dabei werden auch Eigenleistungen in die Summe des Hausbaus eingerechnet und zwar mit dem Preis den ein Handwerker dafür verlangen würde.

Die Versicherungssumme sollte mindestens 3 Millionen Euro sein, da Personenschäden sehr teuer werden können.