Investieren in Öko-Anlagen – Vorsicht nicht alles ist grün

Sein Erspartes in sogenannte Öko-Anlagen zu investieren ist modern und politisch korrekt. Aber hier ist Vorsicht geboten: Denn nicht alles ist grün, was grün glänzt.

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Heute hat niemand mehr sein mühsam Erspartes unter der Matratze liegen und wartet darauf, dass aus zwei Euro am nächsten Morgen drei geworden sind. Nein, zeitgemäß ist es, die müden Moneten anzulegen. Sinnvoll am besten. Da bieten sich sogenannte Öko-Anlagen an. Aber, hier heißt es Augen auf vor dem Vertragsabschluss. Denn nicht überall wo Öko drauf steht ist auch Öko drin.

Das Angebot ist riesig

Die Produkte, die ökologisch korrekt auf dem Finanz- und Versicherungssektor angeboten werden sind vielfältig und unzählig. Da gibt es Öko-Investmentfonds, Öko-Altersvorsorgen, Öko-Lebensversicherungen oder Öko-Beteiligungen. So kann der Anleger eine schöne Rendite einstreichen und dabei noch die Welt retten. Das ist ganz einfach und allen Öko-Produkten gleich: Das eingesetzte Kapital wird z. B. in Unternehmen investiert, die sich über die Maßen im Umweltschutz engagieren. Solche Anlagemöglichkeiten gibt es sogar bei den staatlich geförderten Altersvorsorgevarianten Riester und Rürup. Bekannt als Investitionsanlagen sind z. B. die sogenannten Windparks oder Solaranlagen.

Noch gibt es keine Mindestanforderungen

Allerdings ist es hier – wie bei anderen Investitionsvarianten auch – wichtig, sich umfangreich zu informieren. Denn, gerade wer sein Geld „grün“ anlegen will, möchte hinterher nicht herausfinden, dass neben dem Öko-Anteil, der Rest des Geldes ins Chemiewerk und den benachbarten Bach geflossen ist. Empfehlenswert ist es immer, die Anlagen vor Vertragsabschluss von einem Experten prüfen zu lassen. Denn für den Laien ist das Angebot kaum zu durchschauen. Auch auf rechtliche Regelungen kann man sich nicht verlassen. Denn Normen und Mindestanforderungen gibt es bei den Öko-Anlagen bisher noch nicht.

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