Invaliditätsversicherung für Kinder – Umweg Schule

Mit dem Nachwuchs kommt häufig auch die Sorge um das Wohlergehen der Kinder und die richtige Versorgung bei schwerer Krankheit oder Unfällen. Neben der guten eigenen Absicherung können Eltern mit einer Invaliditätsversicherung weitere Vorsorge für ihre Kinder treffen.

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Während im Kindergarten oder auf dem Weg zur Schule und in der Schule ein staatlicher Unfallschutz haftet, sind Unfälle in der Freizeit nicht versichert. Auch ein kleiner Umweg zur Schule kann zum Verlust des gesetzlichen Versicherungsschutzes führen. Zwar zahlt bei einem Unfall die Krankenversicherung, aber bei bleibenden Schäden wird die Versorgung der Kinder schnell zum Fass ohne Boden.

Wird ein Kind zum Invaliden zahlt die Pflegekasse nur den höheren Aufwand an Pflege, den ein krankes Kind gegenüber einem gesunden Kind hat. Durch eine Kinder-Invaliditätsversicherung können die finanziellen Belastungen der Familie durch eine Behinderung oder Krankheit der Sprösslinge auch schon im Kleinkindalter abgesichert werden. Frühestmöglicher Zeitpunkt für den Vertragsschluss ist bei den meisten Versicherungen der erste Geburtstag des Kindes, bei wenigen schon sechs Wochen nach der Geburt des Kindes.

Der Grad der Invalidität bestimmt die Leistung der Versicherer

Es gibt zwei verschiedene Systeme: Einmalzahlungen oder Rentenprodukte, gelegentlich auch eine Kombination aus beidem. Bei Einmalzahlungen reicht das Geld meist nur für einen bestimmten Zeitraum, Rentenzahlungen werden dagegen lebenslang geleistet, aber erst, wenn der Grad der Invalidität über 50 % liegt. Tritt allerdings eine gesundheitliche Besserung ein, können Rentenzahlungen eingestellt werden. Bei einer Police mit Kapitalabfindung kann man bereits ab dem ersten Grad der Invalidität Leistungen seitens der Versicherungsgesellschaft erhalten. Wichtig ist, alle Konditionen der Versicherer genau zu prüfen.


Versicherung zahlt bei nichtbekannter angeborener Krankheit

Inzwischen zahlen viele Versicherungen auch dann, wenn bei dem Kind eine bei Abschluss der Police nicht bekannte angeborene Krankheit ausbricht (Urteil des Bundesgerichtshofs (IV ZR 252/06), 2007).
Das sollte aber unbedingt vor Abschluss einer Police geprüft werden.

Eine Kinder-Krankenzusatzversicherung sorgt im Krankheitsfall der Kinder und Jugendliche für eine Privatbehandlung.


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