Im Risikogebiet gibt es die FSME-Impfung von der Kasse

Die Impfung gegen FSME (Frühsommer-Meningo-Enzephalitis), wird in Risikogebieten meist von den Krankenkassen bezahlt.

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Sie krabbeln wieder, die Zecken. Die kleinen – und zugegebenermaßen ekligen – Spinnentiere werden aktiv, wenn die Temperaturen in unseren Breiten nicht mehr unter zehn Grad sinken. Dann sitzen sie im Gras, Sträuchern, im Unterholz und Gebüschen. Wer sie abstreift, nimmt sie mit und riskiert eine Ansteckung mit Borreliose-Bakterien oder FSME-Viren.

Fiese Viecher haben Zeit

Die fiesen Viecher lassen sich Zeit. Unbemerkt klettern sie auf ihrem Wirt umher, bis sie ein für sich lauschiges Plätzchen wie die Kniekehle, die Leiste oder die Achsel gefunden haben. Hier beißen sie sich fest und saugen Blut, bis sie dick und fett sind. Und nicht, dass das schon widerlich genug ist, nein, sie übertragen auch noch Krankheitserreger, die Borreliose oder Frühsommer-Meningo-Enzephalitis auslösen können. Während bei einer gefährlichen Borreliose-Erkankung nur die Behandlung mit Antibiotika hilft, kann man gegen FSME mit einer Impfung vorbeugen. Und die macht Sinn für Groß und Klein. Vor allem, wenn man in einem Risikogebiet lebt.


Auffrischung nicht verpassen

Wer sich viel im Freien aufhält, sollte sich impfen lassen. Das gilt für Waldarbeiter genauso wie für leidenschaftliche Wanderer, Camper, Spielplatzbesucher und Biergartengäste. Denn die Tierchen lassen sich von dem Luxus unserer Zivilisation nicht beeindrucken. Die Kosten für die Impfung werden meist von den gesetzlichen Krankenkassen getragen, wenn man in einem Risikogebiet lebt. Dazu zählen in Deutschland Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz oder auch Thüringen. Eine Impfung besteht aus mehreren Dosen: Der Grundimmunisierung und ihren Auffrischimpfungen. Kosten für den Versicherten können dann entstehen, wenn man eine Auffrischung versäumt und dann eine erneute Grundimmunisierung nötig wird. Deshalb sollte man seine Impftermine einhalten. Wer sicher sein will, dass die Kassen die Kosten trägt, sollte vor dem Sicherheitspieks beim Arzt oder der Kasse nachfragen.

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