Im Bett bleiben wenn man krank ist

Jetzt ist Erkältungszeit. Wer krank ist, sollte lieber im Bett bleiben, bevor er auf der Arbeit alle Kollegen ansteckt.

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Die Zahl der Krankschreibungen sinkt seit Jahren. Na klar, in Zeiten von Niedriglöhnen, Zeitverträgen und Arbeitslosigkeit schleppen sich die Arbeitnehmer lieber mit dem Arm unter dem Kopf zum Job, als sich zu Hause auszukurieren. Zum Arzt wegen einer Erkältung geht heute sowieso kaum noch einer. Wozu auch? Zehn Euro Praxisgebühr dafür, dass man gesagt bekommt, dass man erkältet ist und sich die Medikamente selbst kaufen muss, weil die Kasse die Präparate nicht mehr bezahlt? Da füllt man sich lieber mit so allerlei Soforthilfe-Kapseln ab und geht zur Arbeit.


Wirtschaftlicher Schaden bei Ansteckung groß

Sinnvoll ist dieses Verhalten, das langsam um sich greift nicht. Denn Wer mit Husten, Schnupfen und Heiserkeit im Büro erscheint, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch die Kollegen. Die Ansteckungsgefahr ist oft so groß, dass es alle Jahre wieder so kommt wie es kommen muss: Büros, Schulen, Kindergärten wie leer gefegt sind. Der wirtschaftliche Schaden ist dann natürlich deutlich größer, als wenn die Viren- und Bazillenquelle einfach mal ein paar Tage zu Hause geblieben wäre.

Symptome, die Bettruhe erfordern

Neben der Verantwortung dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber, geht es aber auch um die eigene Gesundheit. Eine verschleppte Erkältung kann unserem Körper nämlich enormen Schaden zufügen. Deshalb sollte man schon genau hinschauen, wenn man sich nicht fit fühlt. Bei bestimmten Symptomen heißt es definitiv: Ab ins Bett und nicht ins Büro.

Schnupfen: Klares, weißes Sekret – arbeiten ist kein Problem. Grünlich-gelber Ausfluss? Deutet auf eine bakterielle Infektion hin. Los, los, zum Arzt und ins Bett.

Husten: In der Apotheke gibt es frei verkäufliche Präparate, die sowohl produktiven Schleimhusten lösen als auch trockenen Reizhusten lindern. Lassen die Symptome aber nach einigen Tagen nicht nach, dann bleibt nur der Besuch beim Arzt. Eine ausgewachsene Bronchitis verlangt meist Bettruhe.

Halsweh und Heiserkeit: Mit Lutschpastillen kann man die Beschwerden oft lindern. Entzünden sich die Mandeln aber eitrig oder die Heiserkeit geht soweit, dass Sprechen nicht mehr möglich ist, hilft nur noch der Arzt.

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