Ihr Recht auf Geschenkeumtausch

Fröhliche Weihnacht überall. Jetzt denkt man an den Nächsten. Viele besorgen schon fleißig Geschenke. Leider, leider gefallen die aber nicht immer. Zum Glück hat man ja das Recht, ein Geschenkeumtausch vornehmen zu können, oder?

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Süßer die Glocken nie klingen. Ja, ja so ist es mit der Weihnachtszeit. Draußen ist es dunkel und kalt, drinnen brennen Kerzen und es duftet nach frischgebackenen Plätzchen und heißem Bratapfel. Stimmungsvoll und still bereitet sich das Land auf die besinnliche Zeit vor. Wie, sie nicht? Sie sind auf der Jagd, nach dem besten Geschenk für Ihren Liebsten oder nach überhaupt einem Geschenk für die Schwiegermutter?


Kein Gesetz…

Ja, das ist die Kehrseite der weihnachtlichen Medaille. Man kann sich vom Schenken nicht wirklich frei machen und so sucht man eben alle Jahre wieder das richtige Geschenk. Und irrt und wirrt durch Kaufhäuser und Internetshops. Endlich hat man was gefunden. Zum Schluss ist es oft sogar ganz egal was. Hauptsache es ist festlich verpackt und sieht nach was aus. Zur Not sollen die Beschenkten es halt umtauschen. Aber geht das überhaupt: Umtausch wegen Nichtgefallen? Tatsache ist: Ein gesetzlich festgeschriebenes Recht auf Umtausch gibt es überhaupt nicht.


…nur Kulanz

Viele Unternehmen gewähren trotz des Rechts, das hier eindeutig auf Seiten des Verkäufers steht, den Kunden ein Rückgaberecht. Meist sind es die obligatorischen zwei Wochen, die man die Möglichkeit hat, Ware auch wegen Nichtgefallen zum Händler zurückbringen zu können. Produkte zurücknehmen muss der Verkäufer dann, wenn ein Rückgaberecht vereinbart wurde bzw. in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGBs) ausgeschrieben ist. Wer in Internetshops nach Weihnachtsgeschenken Ausschau hält, kann sich generell auf ein zweiwöchiges Widerrufsrecht berufen. Allerdings beträgt auch das lediglich zwei Wochen.

Fehlerhafte Ware

Anders ist es natürlich, wenn die Ware fehlerhaft oder defekt ist. Dann gilt in Deutschland in der Regel für zwei Jahre die so genannte Gewährleistungspflicht, in der der Händler mangelhafte Ware zurücknehmen muss. Geht das Produkt in dieser Zeit kaputt, muss der Verkäufer eine Reparatur oder den Umtausch anbieten. Ist beides nicht möglich, gibt es sogar Geld zurück. Ist das Weihnachtsgeschenk nun einfach nur mies und jegliche Frist abgelaufen, kann man nur auf verständnisvolle Verkäufer hoffen.

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