Hundesteuer von Gemeinde oder Stadt

Hunde sind die beliebtesten tierischen Begleiter der Menschen. Wer einen Hund halten will, muss für ihn eine Hundesteuer zahlen, die von der Gemeinde oder Stadt in der Höhe bestimmt wird.

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Schon im 15 Jahrhundert wurde für die Haltung der damals zur Jagd eingesetzten Hunde das sogenannte Hundekorn erhoben. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde aus dieser Nutztierhaltung zur Jagd, der Begleithund, der als Luxus angesehen wurde. Auf die Haltung der Tiere wurde eine Luxussteuer erhoben. Die Hundesteuer ist heute eine Gemeindesteuer und wird von der Gemeinde oder Stadt erhoben, wenn der Hund nur für private Zwecke gehalten wird. Gewerbliche Hundezüchter sind von der Hundesteuer befreit.

Gemeinden und Städte regeln in ihren Satzungen die Höhe der Steuer

Die Höhe der Steuer wird in den Kommunen festgelegt, ebenso die Kriterien für Steuerfreiheit und Steuerermäßigung, aus diesem Grund sind die Steuersätze je nach Gemeinde und Stadt unterschiedlich. Wer wo wie viel für seinen Hund zahlen muss, kann das bei den Kommunen und Städten erfragen. Wer mehr als einen Hund halten möchte, muss pro Hund zahlen, bekommt aber meist eine kleine Ermäßigung. Die Hundesteuer dient der Gemeinde als eine zusätzliche Einnahmequelle, daneben soll damit aber auch die Anzahl der Hunde in einer Gemeinde niedrig gehalten werden.

Steuerfreiheit oder -ermäßigung für Hundehalter

Wer nachweislich einen Hund aus beruflichen Zwecken hält, z.B. als Forstbediensteter oder Jagdaufseher, wird von der Steuer meist befreit. Auch Hütehunde, Blindenhunde und – in manchen Kommunen – Hunde, die eine Begleithundeprüfung abgelegt haben, können steuerermäßigt oder steuerfrei gehalten werden.
Listenhunde und Kampfhunde sind in der Steuer erheblich teurer.

Seit einigen Jahren werden sogenannte Kampfhunde oder auch Listenhunde höher besteuert. Neben einer Berechtigung zur Haltung von Kampfhunden soll durch eine höhere Steuer, die Haltung eines als gefährlich eingestuften Hundes erschwert werden.

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