Höhe der Rente für Berufsunfähigkeitsversicherung

Die Höhe der Rente in der Berufsunfähigkeitsversicherung ist oft zu niedrig, denn es gibt in Deutschland eine Grundsicherung.

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Jeder 4. Arbeitnehmer wird vor seinem Rentenbeginn berufsunfähig, da die Lebensarbeitszeit immer weiter steigt, könnte sich diese Zahl noch erhöhen. Die Wichtigkeit einer Berufsunfähigkeitsversicherung ist deshalb unstrittig, doch welche Höhe sollte die Rente in der Berufsunfähigkeitsversicherung haben?

Höhe der gesetzlichen Rente

Für nach 1961 geborene Arbeitnehmer gibt es nur noch eine Erwerbsminderungsrente, die unterteil ist. Wer zwischen 3 und 6 Stunden in irgendeinem Beruf noch arbeiten kann und vorher rund 2500 Euro brutto verdient hat, bekommt die halbe Erwerbsminderungsrente. Die liegt bei rund 375 Euro im Monat, dementsprechend das doppelte wenn man nicht mehr als 3 Stunden täglich arbeiten kann.

Höhe der Berufsunfähigkeitsrente

In Deutschland gibt es eine Grundsicherung, die von der Höhe gleich ist mit Hartz IV. Bekommt man als Arbeitnehmer die halbe Erwerbsminderungsrente mit 375 Euro und hat man sonst keine zusätzlichen Einnahmen, fällt man unter die Grundsicherung in Höhe von rund 750 Euro. Deshalb macht für viele eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 300 oder 500 Euro wenig bis kaum Sinn. Wer seinen Lebensstandard halten will muss die Höhe der Rente in der Berufsunfähigkeitsversicherung so gestalten, dass er zusammen mit der gesetzlichen Rente in etwa an den Nettolohn rankommt. Selbstständige bekommen in der Regel keine gesetzliche Erwerbsminderungsrente, deshalb müssen diese die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente gleich höher ansetzen.


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