Hochzeit Versicherung und Ehevertrag

Etwa 400.000 Deutsche feiern jedes Jahr Hochzeit und denke nicht an die Versicherung und schon überhaupt nicht an einen Ehevertrag und obwohl dies für beide Ehepartner von Vorteil sein kann, verzichten zum Beispiel etwa 80 Prozent der Deutschen auf eine sichere Regelung (Ehevertrag) nach der Hochzeit.

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Bei der Planung einer Hochzeit muss an vieles gedacht werden und Gedanken an die Versicherung und auch an einen Ehevertrag werden oft verdrängt obwohl sie durchaus wichtig sind. Nach der Hochzeit oder besser schon vor der Hochzeit sollte bei Versicherungen daran gedacht werden, den Ehepartner mit einzubeziehen. Dies beginnt bei dem Bezugsrecht der Lebensversicherung, Risikolebensversicherung und auch der Rentenversicherung. Ist das Bezugsrecht auf die gesetzlichen Erben bestimmt, muss es nicht geändert werden, da die Ehefrau dann zuerst begünstig ist. Allerdings wissen viele nicht was eingetragen wurde, wenn schon längere Zeit vergangen ist.

Ehevertrag wird nur ungern angesprochen

Ist die Mutter oder Schwester namentlich eingetragen, muss es schriftlich auf den Ehepartner vom Versicherungsnehmer geändert werden. Der Ehevertrag wird wohl sehr oft von beiden Ehepartnern nicht gerne angesprochen, da dies oft verbunden wird mit dem Gedanken, dass der andere jetzt schon an Trennung denkt. Doch nach einer Hochzeit ist man auch eine Rechtsbeziehung mit dem Ehepartner eingegangen, die mehr gesetzliche Konsequenzen hat, als viele denken. Ohne Ehevertrag oder andere Vereinbarungen, gilt automatisch das Bürgerliche Gesetzbuch. Vor einer Hochzeit an den Ehevertrag zu denken, gilt für viele auch als unromantisch, aber bei der hohen Scheidungsrate eher als klug anzusehen.

Streitpunkt oft Geld

Steht man nach einer Hochzeit irgendwann vor den Trümmern seiner Ehe, ist es oft dass finanzielle um das gestritten wird. Sind auch noch Kinder da, ist eine Regelung über einen Ehevertrag sicherlich die psychische Belastung für die Kinder angenehmer als lang andauernde Prozesse, die ja auch beide Ehepartner belasten. Dabei sollten dann auch die Kosten für Gerichte und Anwälte nicht vergessen werden. Einige Regelungen in einem Ehevertrag sind verbunden mit einer notariellen Beurkundung, wie zum Beispiel Gütertrennung Zugewinnausgleich oder Regelungen zum Versorgungsausgleich. Sobald ein Ehevertrag nur eine Regelung beinhaltet, die einer notariellen Beurkundung bedürfen, ist der gesamte Ehevertrag Beurkundungspflichtig, deshalb sollte auf kompetente Beratung nicht verzichtet werden. Etwa 80 Prozent der Deutschen verzichten auf einen Ehevertrag!

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