Hochwasser: So kriegen Sie Geld von der Versicherung

Hochwasser allerorten. Viele Menschen auch in unserem Land leiden derzeit unter der angespannten Hochwasserlage. Wohnungen, Einrichtungen und Keller sind in Mitleidenschaft gezogen. Jetzt wird es Zeit für die Versicherung. Denn hier gibt es Geld zurück.

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Mildes Tauwetter gepaart mit den Schneemassen sorgen immer wieder für Hochwasser allerorten. Die Nachrichten und Zeitungen sind dann voll von Bildern mit Menschen, die mit Gummistiefeln durch ihre Wohnungen und Häuser waten oder über Stege über die Marktplätze kleiner und großer Städte balancieren.

Haben Sie die richtige Klausel

Neben den Unbequemlichkeiten durch das kalte und gleichermaßen tiefe Wasser, entstehen Schäden, deren Regulierung richtig ins Geld gehen kann. Glück hat hier, wer eine Hausratversicherung hat könnte man meinen. Aber so einfach ist es nicht. Denn die Hausrat- oder Wohngebäudeversicherung springt nur ein, wenn im Vertrag ausdrücklich eine so genannte Elementarschadensklausel aufgeführt und abgesegnet ist. Diese Klausel ist niemals automatisch Vertragsbestandteil, sondern muss immer vor Versicherungsabschluss mit der Versicherung verhandelt werden.

Und eine Elementarversicherung der Wohngebäudeversicherung versichert nicht ihren Hausrat.

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Sieben goldene Tipps Von Glück sagen kann also der, der die richtige Versicherung mit der richtigen Klausel abgeschlossen hat. Aber selbst dann gibt es einiges zu beachten, damit man als Geschädigter auf seine Kosten kommt.

  • Erstens heißt es, den Versicherer schnellstmöglich – noch vor der Reparatur oder dem Ersatz des Schadens – zu informieren.
  • Legen Sie eine Liste der beschädigten oder kaputten Gegenstände an. Denken Sie auch an Belege und Rechnungen, die den Wert und das Kaufdatum belegen. Haben Sie keine mehr, versuchen Sie beides ungefähr zu schätzen.
  • Schmeißen Sie nichts weg. Möglicherweise will die Versicherung den Schaden prüfen.
  • Fotografieren oder filmen Sie die beschädigten Gegenstände oder Gebäude. Denken Sie auch daran, mögliche Zeugen zu benennen. Das können z. B. Nachbarn sein, die dann auch ein so genanntes Schadensprotokoll gegenzeichnen sollten.
  • Ist eine Reparatur dringend notwendig (z. B. zerstörte Fenster) und kann nicht bis zum Bescheid der Versicherung warten, sollten Sie den Schaden genauestens dokumentieren (ebenfalls in Bild, Film und Protokoll).
  • Führen Sie Verhandlungen mit der Versicherung immer schriftlich. Verschicken Sie aber niemals Originalunterlagen, sondern immer nur Kopien.

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Bei Telefonaten denken Sie daran: Notieren Sie sich Namen des Telefonpartners, Durchwahlnummer, Datum, Uhrzeit und eine stichwortartige Zusammenfassung des Gespräches. Noch besser: Telefonieren Sie vor Zeugen.


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