Hausnotrufsystem für ältere Menschen – elektronisches Meldesystem

Ältere Menschen wollen ihre Selbständigkeit selten aufgeben und ihre vertraute Umgebung verlassen. Wenn alleinstehende Senioren stürzen oder einen anderen Notfall erleiden, ist meist niemand da, der ihnen zu Hilfe eilen kann. Ein Hausnotrufsystem ermöglicht in solchen Fällen über ein elektronisches Meldesystem sich in solchen Situationen bemerkbar zu machen.

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Ein Hausnotrufgerät, das mit einer Notrufzentrale verbunden ist, kann in vielen Notfällen lebensrettend sein, wenn alleinstehende Personen, vor allem Pflegebedürftige und ältere Menschen, das Telefon nicht mehr erreichen können. In rund 350 deutschen Städten gibt es inzwischen Hausnotruf-Anbieter mit um die 350.000 Nutzern, die Notrufe werden dabei auf ca. 180 Zentralen geleitet.


Notrufzentrale mit 24-Stunden-Service

Das Hausnotrufsystem besteht aus einer Teilnehmerstation und einem kleinen Notrufsender, der an Handgelenk, Gürtel oder am Hals getragen werden kann. Durch die Teilnehmerstation mit Freisprechanlage, die an Telefonanschluss und Stromnetz angeschlossen ist, wird man zur Telefonzentrale verbunden. Der Notruf kann dann mittels Knopfdruck auf dem Sender erfolgen. Die Notrufzentralen, wo alle wichtigen Daten des Kunden hinterlegt sind, sind rund um die Uhr besetzt, so dass ein 24-Stunden-Service gewährleistet ist. Bei Alarm wird Kontakt zu dem Hilfesuchenden aufgenommen und je nach Situation ein individuell vereinbarter Hilfeplan in Gang gesetzt und Angehörige, Rettungsdienst, Notarzt oder Polizei werden verständigt.

Kosten eines Hausnotrufsystems

Je nachdem welchen Anbieter und welche Zusatzleistungen man wählt, können die monatlichen Kosten zwischen ca. 18,- EUR und 40,- EUR liegen, hinzu kommt meist eine einmalige Anschlussgebühr. Als zusätzlichen Service bieten einige Dienstleister Schlüsselhinterlegung, regelmäßige Kontrollanrufe, Weckdienst, Erinnerung an Medikamenteneinnahme, Menüservice und Anschluss von Einbruch-, Feuer-, Bewegungs-, Kontakt- und Gasmelder an.


Kostenübernahme möglich

Krankenkassen beteiligen sich nicht an den Kosten, jedoch gibt es die Möglichkeit, beim Sozialamt ein Antrag auf Kostenübernahme für die Beiträge zu stellen. Bei Personen, die nach der Pflegeversicherung als pflegebedürftig gelten, kann unter Umständen eine Kostenübernahme der einmaligen Anschlussgebühr und der monatlichen Mietkosten von 17,90 EUR durch die Pflegekasse erfolgen. Neben Arbeiter-Samariter-Bund, Arbeiterwohlfahrt, Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter-Unfall-Hilfe, Malteser Hilfsdienst und Volkssolidarität bieten weitere Anbieter einen umfangreichen Service an. Bei der Auswahl des Anbieters sollte man besonders auf Serviceumfang, Kündigungsrecht und das Haftungsrecht achten und natürlich Preise vergleichen.


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