Hauptuntersuchung

Definition:  Hauptuntersuchung ist eine gesetzliche Vorschrift für Fahrzeughalter.

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Wer schon mal im Ausland unterwegs war, kennt sie: Die alten, rostige Autos, die schon auseinanderfallen, wenn man sie scharf anguckt. In Deutschland würden solche Fahrzeuge keinesfalls am Straßenverkehr teilnehmen. Das liegt daran, dass bei uns eine so genannte Hauptuntersuchung (HU) an Kraftfahrzeuge und Anhängern durchgeführt werden muss. Die HU ist gesetzlich vorgeschrieben.

Alle zwei Jahre In der Regel müssen die Fahrzeuge alle zwei Jahre bei TÜV oder DEKRA vorgefahren werden. Die dortigen Fachleute checken dann die Verkehrstüchtigkeit des Wagens auf Herz und Nieren. Besonderes Augenmerk legen die Prüfer dabei auf Bremsen, Lenkung, Reifen, Licht und die übrigen für die Sicherheit wichtigen Fahrzeugteile.

Bußgeld Nach bestandener Prüfung erhält das amtliche Kennzeichen eine Prüfplakette, auf der auch das nächste Fälligkeitsdatum vermerkt ist. Wer die Hauptuntersuchung versäumt und dabei erwischt wird, muss ein Bußgeld bezahlen. Und auch versicherungstechnisch kann ein Fahrzeug ohne „TÜV“ Schwierigkeiten machen. Wer ohne HU einen Unfall baut, riskiert, dass die KFZ-Versicherung ihre Leistung zumindest einschränkt oder gar ganz verweigert.


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